Do, 27. Juni 2019
25.05.2019 07:00

„Steiermark 2030+“:

Keine Angst vor der Digitalisierung

Der digitale Wandel macht auch vor der Steiermark nicht Halt. Welche Rahmenbedingungen es braucht, damit alle davon profitieren, wurde bei der letzten Veranstaltung von „Steiermark 2030+“ diskutiert. Neben Workshops und einem stark besetzten Podium hielt Nahed Hatahet den Expertenvortrag.

Auch bei der siebenten und letzten Station der „Steiermark 2030+“-Tour war der Saal bummvoll. Schirmherr und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer freute sich auf dem Red Bull Ring in Spielberg „insgesamt über 3000 Gehirne, die gemeinsam mit uns an der Zukunft der Steiermark arbeiten“. Und weiter: „Wir wollen die unglaubliche Chance der Digitalisierung nutzen. Wir müssen alle, auch die älteren Menschen, mit in die neue, digitale Welt nehmen.“

Wandel wird Arbeitsplätze kosten
Nahed Hatahet, IT-Experte und Unternehmensberater, hielt den Vortrag:

  • Der digitale Wandel wird Arbeitsplätze kosten, die Politik müsse also ein Auffangnetz schaffen.
  • Die Politik muss auch Leitplanken bauen, um die Digitalisierung zu lenken.
  • Künstliche Intelligenz darf nicht eigenständig werden und braucht Kontrolle.
  • Es braucht ein „Europa-Google“, das als Gegenangebot zur US-Version steuer- und kontrollierbar sei.

Anschließend gab es eine spannende Podiums-Diskussion mit Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin auf dem Gebiet der Digitalisierung, Florian Hampel (Geschäftsführer der HAGE-Sondermaschinenbau) und Wilfried Eichlseder, Rektor der Montanuni Leoben. Und alle Experten waren sich einig: „Die Politik muss den Menschen die Angst vor der Digitalisierung nehmen und rechtliche Rahmenbedingungen, die es noch immer nicht gibt, schaffen.“

Michael Jakl
Michael Jakl

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