Leonding wählt:

Bei der Wahl des Stadtchefs geht jetzt Angst um

Der „Ibiza-Skandal“ und das damit verbundene Polit-Beben stellt aktuell so ziemlich alles in den Schatten – so auch die Bürgermeister-Wahl am Sonntag in Leonding. Die Angst vor einer geringen Wahlbeteiligung regiert. Viele sehen auch große Probleme auf FP-Kandidat Peter Hametner zukommen.

Fünf Bürgermeisterkandidaten haben in Leonding seit Wochen mit Themen wie Öffi-Ausbau oder Umwidmung von Grünflächen um die Wählergunst gekämpft! Nun dreht sich aber im „Finale“ bei Sabine Naderer-Jelinek (SP), Franz Bäck (VP), Peter Hametner (FP), Sven Schwerer (Grüne) sowie Markus Prischl (Neos) alles nur noch um das Ende der Koalition auf Bundesebene.

Einfluss auf Wahlausgang
„Bei den Wahlveranstaltungen ist es das Thema“, sagt auch Naderer-Jelinek. Seit dem Rücktritt von Walter Brunner ist sie amtsführende Bürgermeisterin. Die Interims-Stadtchefin ist sich sicher, dass sich der „Ibiza-Skandal“ negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken wird. Den Einfluss auf das Ergebnis schätzt sie gering ein. „Es handelt sich um eine Persönlichkeitswahl!“

Problem für FP-Kandidaten
Auch VP-Kandidat Franz Bäck teilt diese Meinung. „Deshalb habe ich mich für den Slogan ,weniger Partei, mehr Leonding’ entschieden“. Grünen-Kandidat Schwerer hingegen geht von Verlusten für FP-Kandidat Hametner aus. Er wird als größter Herausforderer Naderer-Jelineks gehandelt: Schwerer: „Jeder weiß, welche Leute bei der FPÖ sind. Was da passiert, ist vielen bekannt und wird jetzt der FPÖ Stimmen kosten!“ Hametner: „Ich bin überzeugt, in die Stichwahl zu kommen. Es geht nicht um Themen auf Bundes- oder Landesebene.“

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