Fr, 24. Mai 2019
09.05.2019 12:00

Interalpin 2019

Tirol als Vorreiter bei alpinen Technologien

Seit Mittwoch ist in und um Innsbruck kaum noch ein freies Bett zu bekommen. Über 26.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt werden auf der Interalpin erwartet. Von Start-up-Unternehmen bis zu Expertenvorträgen wurde bei der Vorbereitung an alles gedacht. Immerhin gilt es eine internationale Kundschaft zu überzeugen.

Kein Wunder, dass die Weltleitmesse für alpine Technologien im Herz der Alpen stattfindet. Doch Tirol hat nicht nur die passende Kulisse zu bieten, sondern weiß diese auch durchaus auszustatten. „Wir sind inzwischen weltweit Nummer eins in Sachen Skierdays – vor Frankreich und den USA“, gibt Franz Hörl, Obmann des Seilbahnfachverbands, stolz an. Die letzte Tiroler Wintersaison kann sich mit 24 Millionen Ersteintritten rühmen. Was Seilbahnen, Beschneiung, Winterdienstgeräte und dergleichen angeht, orientiert sich die ganze Welt im Rahmen der Interalpin an Tirol.

Innsbruck im Fokus der Seilbahnwirtschaft
Die Hauptstadt eignet sich als Veranstaltungsort perfekt, meint Bürgermeister Georg Willi: „Innsbruck ist ‘alpin urban‘. Nur wenige Städte haben so eine enge Verbindung zwischen Berg und Stadt.“ Auch die Positionierung vieler Branchenleader wie etwa Doppelmayr, Leitner oder Sunkid ist für die meisten Kunden ausschlaggebend. „Alle Entscheidungsträger der Seilbahnwirtschaft kommen, um sich an unserem wegweisenden Angebot zu orientieren“, weiß Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck. Wirtschaftsdelegationen aus China, Kasachstan, Usbekistan und vielen anderen Nationen, von denen man es sich nicht denken würde, sind angereist. Auch sie lauschen gespannt der erstmals gedolmetschten Seilbahntagung zur Eröffnung der Messe. Einigen geht es dabei jedoch nicht um den Tourismus.

Nutzung setzt nicht immer Schnee voraus
Denn Seilbahnsysteme werden in vielen Ballungszentren auch zur Personenbeförderung angedacht. Auch Sommer-Seilbahnen – etwa von Leitner – werden immer öfter zertifiziert, erklärt Fachverbands-GF Erik Wolf: „Sie machen zur Zeit nur etwa 15 Prozent des Gesamtergebnisses aus, doch diese Zahl steigt stetig.“ Mit der seit 1974 etablierten Interalpin gibt Innsbruck daher in einem Zukunftsmarkt den Ton an.

Mirjana Mihajlovic
Mirjana Mihajlovic

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