Eustacchio versteht die Verbohrtheit der Grünen nicht - Vize-Bürgermeisterin Lisa Rücker will einem Gastgarten ja weiter nicht zustimmen. Für sie haben Radfahrer, die den Hauptplatz queren, Vorrang.
Zumindest Bürgermeister Siegfried Nagl hat mittlerweile Gesprächsbereitschaft signalisiert. Er fordert ein Konzept, das sowohl die Grazer Ambitionen als City of Design erfüllt und auch Bedacht nimmt auf das Grazer Weltkulturerbe. Wie ein moderner Schanigarten aussehen könnte, zeigt der Vorschlag des Architekten Paul Mikolasch (Büro Deutschmann ZT GmbH).
Gastgarten als touristische Aufwertung
Eustacchio: "Wir haben hier ein tolles Konzept als Diskussionsbasis. Der Hauptplatz bietet derzeit einen trostlosen Anblick. In beinahe allen europäischen Städten gibt es auf den zentralen Plätzen Gastgärten. Nur in Graz nicht! Ein Schanigarten wäre eine touristische Aufwertung. Auch die Grazer und die Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt würden profitieren."
Schon vor einem Jahrzehnt (!) war ein Konzept für den Hauptplatz erarbeitet worden, das keinen Gastgarten vorsieht - aber dieses Konzept darf nicht für alle Zeiten in Stein gemeißelt bleiben. Die Grünen aber pfeifen auf die Wünsche vieler, vieler Grazer und der Innenstadtwirtschaft (auch bei der steirerkrone.at-Abstimmung - siehe Infobox - waren über 82 Prozent für den Gastgarten).
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
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