23.04.2019 15:00 |

Dürre und Wurmbefall

Landwirte rufen Erdäpfel-Notstand aus

Erdäpfelnotstand in fast ganz Österreich! Denn mehr als 130.000 Tonnen bester Knollen sind dem Drahtwurm zum Opfer gefallen und mussten vernichtet werden. An der Erntekatastrophe ist aber auch die massive Trockenheit im vergangenen Jahr schuld. Am Donnerstag wollen Bauern in Wien ihre „letzten Kartoffeln“ öffentlichkeitswirksam verteilen.

„Hitze, Trockenheit und ein enormer Drahtwurmbefall haben nicht nur den Erdäpfeln, sondern auch deren Bauern zugesetzt. Die vermarktungsfähige Menge fiel gering aus, und so kann unser Markt heuer erstmals nicht durchgehend mit heimischer Qualität versorgt werden“, bestätigt Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf.

Tonnen Erdäpfel entsorgt
130.000 Tonnen Erdäpfel aus der Ernte des vergangenen Jahres mussten entsorgt werden und konnten nicht als Speiseware an den Handel geliefert werden. Bauernbund-Chef Dr. Georg Strasser: „Damit hätten 2,5 Millionen Österreicher ein Jahr lang mit den Knollen versorgt werden können.“

"Wir haben noch genug Bioware“
Seitens des Lebensmittelhandels beruhigt REWE-Sprecher Paul Pöttschacher: „Wir haben noch genug Bioware. Einzelne Sorten werden wir aber leider importieren müssen. Wir rechnen wegen des warmen Frühjahrs spätestens Ende Mai, Anfang Juni mit einer heimischen Frühernte.“

Mark Perry, Kronen Zeitung

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