Sa, 25. Mai 2019
21.04.2019 15:30

Hilfe dringend nötig

Arme Hunde finden nun im Mürztal eine neue Heimat

Die Suche ist zu Ende: Sandra Stibi und ihre engagierten Helfer haben im Mürztal einen neuen Standort für ihr „Hundeparadies“ gefunden. Doch nun geht die Arbeit erst richtig los: Das Gebäude in Wartberg muss umgebaut werden. Ein großes Ziel ist es zudem, den Gnadenhof als Tierheim genehmigen zu lasten.

„Es war wie ein Weihnachtswunder“, sagt Stibi. Nachdem 2017 der Pachtvertrag in St. Lorenzen aufgekündigt wurde („im ersten Moment hat uns fast der Schlag getroffen“), lief die Suche nach einer neuen Heimat. „Wir haben mehr als 50 Immobilien besichtigt.“ Kurz vor Weihnachten wurde Stibi nach dem Tipp einer Helferin in der Gemeinde St. Barbara fündig.

Gesamtkosten von 250.000 Euro
Vor wenigen Tagen wurde der Kaufvertrag für die ehemalige Gaststätte in ruhiger Lage unterzeichnet. Bis zum Sommer möchte man umziehen. Ein Umbau ist allerdings unvermeidlich - und teuer: Stibi schätzt, dass Hauskauf und Renovierungen auf etwa 250.000 Euro kommen werden. „Die aktuell größte Herausforderung ist der Zaun, der alleine mindestens 30.000 Euro kosten wird. Die Offerte werden gerade eingeholt.“

Der Verein sucht daher ab sofort Handwerker für den Umbau (etwa Maler und Maurer), „die uns mit Rat und Tat im Ehrenamt ein paar Stunden helfen wollen, gerne auch beim Ausräumen des Hauses“. Auch über die Unterstützung von Firmen würde man sich freuen.

Mehr als 300 Hunde vermittelt
Der Verein wurde vor zehn Jahren gegründet. Bislang konzentrierte man sich auf die Rettung von Hunden im Ausland („wir haben mehr als 300 Hunde vermittelt“), betreibt zudem Tiertafeln in St. Marein/Mürztal und Gleisdorf (hier gibt es Futter für bedürftige Tierbesitzer). Das große Ziel ist nun die Genehmigung als Tierheim, dann darf man auch inländische Hunde vermitteln. Dafür gibt es Auflagen wie etwa eine Kranken- und Quarantänestation.

Vor allem älteren Tieren möchte sich Stibi widmen. Und im Gastraum sollen zweimal wöchentlich Senioren zu Besuch kommen und im Beisein der Hunde soziale Kontakte pflegen. Mehr Informationen hier.

Jakob Traby
Jakob Traby

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