Bürger fordern Konzept

Eiertanz um die Bahnstrecken

Ein Multi-Millionen-Euro-Paket hat die Landesregierung zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs geschnürt. Dabei soll natürlich auch der Zugverkehr ausgebaut werden. Überall? Nein, in Waidhofen an der Ybbs wird die Citybahn verkürzt. Ein leidiges Thema ...

„Viele Köche verderben den Brei“, besagt ein weises Sprichwort, und so ist es wohl auch in Niederösterreich. Schon seit vielen Jahren streiten ÖBB, Verkehrsministerium und Landesregierung um die Zuständigkeiten beim Bahnverkehr. Fazit: Hauptverkehrsadern werden ausgebaut, Nebenbahnen geschlossen. Dann aber wieder „gerettet“ und schließlich verkürzt. Die Strategie hinter den unterschiedlichen Konzepten ist für Bürger oft nicht nachvollziehbar. So auch derzeit bei der Citybahn in Waidhofen an der Ybbs. Bürgermeister Werner Krammer will die örtlichen Zubringer zum Bahnhof Waidhofen verkürzen und stattdessen ein großes Industriegebiet schaffen. Auch weil auf die Stadt hohe Kosten für die bestehende Infrastruktur zukommen. Laut der niederösterreichischen Bahngesellschaft NÖVOG stehen rund zwei Millionen Euro im Raum.

Aber auch in Laa an der Thaya, Bezirk Mistelbach, gehen weiter die Wogen hoch. Hier wird für einen Ausbau der Ostbahn gekämpft. Sogar Bundesminister Norbert Hofer wurde jetzt um Hilfe angerufen. Doch die Chancen stehen weiter schlecht. In beiden Fällen zeigen sich wieder die Fehler im System. „Wenn nichts weitergeht, ist dann auch jeweils der andere schuld“, so die Kritiker.

Josef Poyer & Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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