Gelungener „Idomeneus“

Schauspieler-Nachwuchs überzeugt im Landestheater

Daumen hoch für diesen „Idomeneus“ auf der Studiobühne des Linzer Landestheaters! Das Schauspielstudio mit Studierenden der Linzer Bruckneruni hat sich Roland Schimmelpfennigs Stück angenommen und es mit Inbrunst und Kreativität auf die kleine Bühne geknallt. Begeisterter Applaus für diesen Theater-Nachwuchs!

Regisseurin Bérénice Hebenstreit spult die Geschichte um den kretischen König, der für seine sichere Rückkehr den eigenen Sohn opfern soll, in knackigen 65 Minuten ab. Schimmelpfennig spielt in seiner Geschichte den antiken Plot in verschiedensten Abwandlungen durch - was dank der geschickten Regie keinesfalls verwirrt, sondern tatsächlich eher zum Verständnis der Geschichte(n) beiträgt. Einen Extra-Pluspunkt verdient sich Mira König für das außergewöhnliche und dabei so praktikable Bühnenbild.

Starkes Team
Die sieben angehenden Schauspieler und Schauspielerinnen - Isabella Campestrini, Michaela Carina Lenhart, Dorothea Röger, Anna Magdalena Wagner, Florian Granzner, Jakob Kajetan Hofbauer und Vinzenz Wegmüller - bilden nicht nur chorisch ein starkes Team. Hier deuten sich überzeugende Darstellerpersönlichkeiten an, denen man gerne zuschaut und zuhört. Darstellerisch begegnen sie sich auf Augenhöhe.

Leider wird am Landestheater neuerdings an den Programmheften gespart - gerne hätte ich darin ein bisschen mehr über den Schauspieler-Nachwuchs erfahren.

Milli Hornegger/KronenZeitung

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