13.04.2019 11:34 |

EU erzwingt Verkauft

Landesregierung fordert Absicherung für Nidec-Werk

Nach dem Bekanntwerden des Verkaufs des Nidec-Werks im steirischen Fürstenfeld hat sich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) gemeinsam mit Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl am Samstag zu Wort gemeldet. Sie fordern, dass der „Fortbestand des Fürstenfelder Standortes auch unter einem neuen Eigentümer langfristig abgesichert werden muss“. In dem Werk sind rund 400 Personen beschäftigt.

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Der japanische Konzern Nidec habe sich „als vorbildlicher Arbeitgeber und Eigentümer für das Fürstenfelder Werk erwiesen“, sagte der Landeshauptmann. Nun gelte es, einen neuen Eigentümer bei der künftigen Entwicklung des Standortes zu begleiten.

„Vorsichtiger Optimismus“
Dass Nidec laut Auflagen der EU-Kommission dem Käufer eine erhebliche Kapitalunterstützung für künftige Investitionen in die Anlagen in Fürstenfeld bereitzustellen habe, sei zu begrüßen: Die Tatsache, dass der bereitgestellte Betrag jenen Kapitalausgaben zu entsprechen hat, die Nidec selbst für die beiden Werke getätigt hätte, wenn die Übernahme nicht erfolgt wäre, gebe „Grund zu vorsichtigem Optimismus“.

Dass das Werk verkauft werden muss, war am Freitag bekanntgeworden. Dazu hatten sich Embraco, die Kühlkompressorensparte des US-Konzerns Whirlpool, und der japanische Mutterkonzern Nidec verpflichtet, um die Übernahme bei den EU-Wettbewerbshütern durchzubringen.

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