Fr, 19. April 2019
11.04.2019 12:09

Bürger empört:

Protest gegen den geplanten Schotterabbau

Für Empörung sorgen in Kamp, Bezirk Krems, Pläne für zwei Schottergruben. 41 Hektar Agrarfläche sollen dafür ab dem nächsten Winter verschwinden. Die Ortsbevölkerung hat ernsthafte Bedenken und die Volksanwaltschaft eingeschaltet: „Von Staub und Lärm geschützt werden nämlich nur Prominente beim Kulturgenuss!“

Der Kampf um eine Zukunft in Ruhe und Frieden der Bewohner der Gemeinde Kamp spitzt sich weiter zu. Die Anrainer zweier geplanter Schottergruben, zehn und 31 Hektar groß, steigen auf die Barrikaden. Schon seit Längerem laufen Verhandlungen mit dem Grundbesitzer sowie der künftigen Betreiberfirma. Den Betroffenen wird „emissionsfreier Abbau“ versprochen, doch die Lage sieht bereits jetzt ganz anders aus. Staubige Lkw aus dem Gebiet werden schon öfter in der Gegend angetroffen, und bald sollen es noch viele mehr werden.

„Wir haben kein Vertrauen in diese Beteuerungen. Hier wird unsere Lebensqualität rücksichtslos zerstört“, sagt Stefan Meerskraut, Sprecher der Bürgerinitiative. Mittlerweile sollen auch zweifelhafte Abmachungen zwischen dem Schotterbetrieb und den Grundverpächtern getroffen worden sein. Darin wird bekundet, dass bei kulturellen Veranstaltungen im nahegelegenen Schloss Grafenegg die Arbeiten stillstehen. Zum Schutz der Kultur. „Für die Promis in Grafenegg gibt es Verständnis, über uns einfache Bürger wird drübergefahren“, ärgert sich Meerskraut. Die Ortsbewohner hoffen jetzt auf Hilfe von der Politik.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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