07.04.2019 05:55 |

Polizei-Dauereinsatz

15.000 Strafzettel im Jahr am Flughafen Wien!

Raufereien zwischen Uber-Lenkern, Attacken gegen Parkraum-Überwacher, Staus auf der Zufahrt zu den Terminals, und die Polizei verteilte allein im Vorjahr 15.000 Strafzettel: Die Konflikte vor dem Wiener Flughafen werden jetzt ab 24. April ein Ende haben - eine Schrankenanlage wird errichtet.

Auf fünf Spuren soll die neue Schrankenanlage passiert werden, ein Halt von maximal zehn Minuten soll dahinter gratis sein, dann kostet jede weitere Viertelstunde zwei Euro. „So werden wir jetzt die Situation vor den Terminals auf der Rampe der Abflugzone in den Griff bekommen“, schildert Airport-Vorstand Dr. Günther Ofner der „Krone“ die bereits beschlossenen Änderungen.

Handfester Streit um Uber-Kunden
Besonders unangenehm hätten sich die vielen Zufahrten der Uber-Mietwagenlenker ausgewirkt, erklärt Flughafen-Boss Ofner: „Wir zählten bis zu 1000 Uber-Zufahrten pro Tag. Dann wurde vor den Terminals um neue Kunden gestritten, es gab sogar tätliche Angriffe.“ 
Ein Mitarbeiter der Parkraum-Überwachung wurde bei einer dieser Raufereien so schwer verletzt, dass er zwei Monate im Krankenhaus lag. Außerdem führte die Blockade der Rampe zu langen Staus, speziell in der Morgenspitze.

Seit 2014 erwirtschaftete der Flughafen bei den Passagierzahlen ein Plus von 33 Prozent, heuer wird die 30-Millionen-Marke fallen. Dabei hatte sich der Anteil der Zufahren mit dem Pkw von 40 auf 25 Prozent reduziert, die absoluten Zahlen stiegen trotzdem: 15.000 Autos rollen pro Tag über die Abflugrampe zu den Terminals 1, 1A und 3.

Richard Schmitt
Richard Schmitt
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