07.04.2019 10:29 |

Neues Kaufangebot

Politik plant Ende für Kindergarten

Die Eltern kämpfen für den Erhalt des ältesten Kindergartens der Stadt Salzburg in der Adolf-Schemel-Straße. Doch der Verkauf an Investor Marcus Winkler wird immer wahrscheinlicher. Kommende Woche könnte eine Vorentscheidung fallen.

Für den scheidenden Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) ist es eine „guate G’schicht’“. Die Rede ist von einem Gewerbegebiet in der Alpensiedlung, das von der Alten Schranne bis zu den Betriebsgebäuden von Frutarom (vormals Wiberg Gewürze) reicht. Allerdings liegt mitten drin der Kindergarten als grüne Oase.

Verhandlungen könnten in die Zielgerade gehen

Ex-Wiberg-Eigentümer Marcus Winkler gehören die Flächen rundherum. Er möchte auch den 1948 eröffneten Kindergarten Alpensiedlung kaufen. Bei den jüngsten Verhandlungen lagen die Preisvorstellungen von Stadt und Investor nur mehr um 35.000 Euro auseinander. Kommende Woche soll es ein neues Angebot geben. Dieses könnte auch eine Nachzahlung beinhalten, die fällig wird, falls die Stadt die zulässige Baudichte erhöht, was den Wert des Areals massiv steigen ließe.

Stadtvize Bernhard Auinger (SPÖ), der sowohl für die Salzburg Immobilien GmbH als Grundeigentümer, als auch für alle Kindergärten verantwortlich ist, steht einem Verkauf positiv gegenüber – unter einer Bedingung: Die Fläche werde erst geräumt, wenn ein Ersatz für die beiden Kindergartengruppen fertig gebaut sind. „Der unterste Zeithorizont liegt bei drei Jahren. Die Kinder, die jetzt dort gehen, können den Kindergarten also fertig machen.“

Stadtchef Harald Preuner (ÖVP) sieht das Projekt hingegen „äußerst kritisch“ und fordert eine Nachdenkpause und einen umfassenden Bericht von Auinger.

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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