Rasches Eingreifen:

Jede Sekunde zählt!

15.000 Volt in den Stromleitungen sind Gefahr für Opfer und Einsatzkräfte zugleich

Zugunfälle wie vorgestern in Wien-Donaustadt sind für die heimischen Feuerwehren - insbesondere dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind - eine große Herausforderung. Und zwar deshalb, weil hier die meisten Betriebssysteme mit Strom laufen. Das heißt, bei Zusammenstößen sind in der Regel die Oberleitungen beschädigt oder abgerissen.

Zum einen können diese auf den Zuggarnituren selbst oder auch auf der Bahntrasse liegen. In beiden Fällen besteht für Passagiere und Einsatzkräfte höchste Lebensgefahr! Immerhin werden diese Leitungen mit rund 15.000 Volt betrieben. „Kommt es zu einem Crash, sollten die unverletzten Passagiere deshalb auf keinen Fall selbstständig die Waggons verlassen“, raten die Einsatzleiter. Denn jede Eigenmächtigkeit kann einen tödlichen Stromschlag bedeuten. Derartige Unfallszenarien werden von den Feuerwehren mit den ÖBB regelmäßig geübt. Vor allem von jenen Einheiten, die direkt an Bahnstrecken liegen. Hierbei werden aktuell auch modernste „Schienenfahrzeuge“ für Tunnel-Unfälle verwendet. Das ZW-RLF-T (Zweiweg-Rüstlöschfahrzeug-Tunnel) ist hier Vorreiter. Kostenpunkt des von der ÖBB finanzierten 26-Tonnen-Gefährts: eine Million Euro.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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