"Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen, und am Ende gewinnt immer Deutschland", meinte Gary Lineker bei der WM 1990. Ein Spruch, der in den letzten Jahren auch auf die Austria im Cup zutraf. Sturm kann ein Lied davon singen - dreimal in Folge flog man gegen die Violetten zuletzt im Elferschießen aus dem Pokal.
Schade um Topteams
Die Freude über den K. o. des "Cup-Schrecks" hält sich aber in Grenzen: "Im Hinblick auf die Europacup-Startplätze wäre es mir lieber gewesen, wenn noch alle Topteams dabei wären", betont Franco Foda, der trotz des Favoritensterbens keine freie Bahn ins Finale sieht. "Es sind im Viertelfinale noch immer gute Klubs dabei. Bei uns sieht sich keiner schon den Cup-Pokal in die Höhe stemmen." Das unterstreicht auch Daniel Beichler, der momentan an einer Grippe laboriert: "Noch sind wir doppelt abgesichert, aber im Cup ist alles möglich."
Nach dem K. o. von Gratkorn gegen die Admira ist Sturm der letzte "steirische Mohikaner" im Cup. Wer im Viertelfinale als Gegner blüht, wird sich am Sonntag bei der Auslosung zeigen. Foda: "Wunschgegner haben wir keinen, ein Heimspiel wäre aber schon von Vorteil."
von Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
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