21.03.2019 17:58 |

Eröffnung im Herbst

Uni-Bibliothek: Arbeiten auf der Zielgeraden

Im März 2017 war Baubeginn, jetzt nimmt die neue Bibliothek der Grazer Karl-Franzens-Universität langsam Form an. Aktuell befindet sich das Gebäude zwar noch im Rohbau, aber schon im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Und die nächsten Millionen-Projekte am Campus sind bereits in Planung.

Lokalaugenschein auf der Großbaustelle zwischen dem Uni-Hauptgebäude und dem „Resowi“: Wo man auch hinsieht, wird gehämmert und gebohrt. Die Uni-Bibliothek ist nicht wiederzuerkennen. Der alte Zubau wurde abgerissen, die Fassade des Altbestands aus dem 19. Jahrhundert freigelegt und eine zweistöckige, verglaste Stahlkonstruktion aufgesetzt, die weit hervorragt. Den Vorplatz nennt die scheidende Rektorin Christa Neuper den „neuen Hauptplatz der Universität“.

Nach zwei Jahren Bauzeit sind die Arbeiten auf der Zielgeraden, wie BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss am Donnerstag sagte. Im Sommer werde der spektakuläre Bau bezugsfertig sein - „wenn alles plangemäß läuft“. Zwischenzeitlich gab es Verzögerungen, weil sich die Stahlkonstruktion abgesenkt hatte.

Im August soll mit der Rück-Übersiedelung der 330.000 Bücher begonnen werden. Derzeit ist die Uni-Bibliothek in einem Ersatzquartier in der Beethovenstraße untergebracht.

Künftig werden in der „UB“ 650 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, doppelt so viele wie bisher, und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. „Es gibt den Trend, dass die Studenten vermehrt an der Uni lernen“, erklärte der für Infrastruktur zuständige Vizerektor Peter Riedler.

Der große, alte Lesesaal - er steht unter Denkmalschutz - wird wieder aufgebaut. Derzeit ist nur noch das Gerippe übrig. Das Mobiliar wird gerade fachmännisch restauriert.

Im Bibliotheks-Gebäude wird es auch einen Hörsaal mit 430 Sitzplätzen geben. „Ein zusätzlicher Hörsaal war ein lange gehegter Wunsch“, so Neuper.

Investitionen gehen weiter
Man werde in den nächsten Jahren weiter kräftig investieren, kündigte sie an. Die nächsten Großprojekte sind das „ZWI“ und das „House of Physics“, das, wenn der neue Medizin-Uni-Campus fertig ist, in die Vorklinik einziehen soll.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter
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