Fr, 19. April 2019
23.03.2019 07:08

Maggies Kolumne

Absolutes Muss!

„Ein verurteilter Tierquäler soll nie wieder ein Tier halten dürfen!“ - Wahrscheinlich würden Sie diesem Satz als echter Tierfreund zustimmen. Irgendwie sagt einem das doch der gesunde Hausverstand, oder? Wahrscheinlich glauben viele von Ihnen, dass ein fixes Tierhalteverbot für Tierquäler in Österreich schon längst Schule gemacht hat.

Nun, das ist nicht der Fall. Denn eben dieses Verbot, Tiere halten zu dürfen, ist bei einem Schuldspruch für Tierquälerei-Delikte bisher nur eine Möglichkeit, wird aber oft nicht ausgesprochen. Genau das möchten die Tierschutzreferenten der Bundesländer jetzt ändern. Sie kamen vor kurzem zusammen, um über einheitliche Kriterien für alle Teile Österreichs zu sprechen. Und: Die Zusammenarbeit untereinander soll endlich verbessert werden. Denn nicht selten siedeln Tierquäler einfach in ein anderes Bundesland, um ein Tierhalteverbot zu umgehen. Ebenfalls verknüpft werden soll die Heimtierdatenbank mit Länder- und Gemeindebanken, denn bisher war man schlichtweg nicht ausreichend vernetzt.

Doch bei dem Treffen kam es sogar noch zu mehr einstimmigen Beschlüssen: Man einigte sich auf eine Verbesserung des Tierschutzes bei Tiertransporten, verpflichtende Rauchmelder in Stallungen sowie das Verbot der Schlachtung von trächtigen Rindern. Beschlüsse brauchen natürlich auch immer entsprechende Ressourcen, um die Regelungen zu kontrollieren. Und es ist wichtig, dass die eine Hand weiß, was die andere tut. Daher kann ich diesen Vorstoß nur wärmstens begrüßen! Wir müssen alle effektiv zusammenarbeiten, um die schwächsten der Schwachen - unsere Vierbeiner - ausreichend zu beschützen.

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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