Di, 19. März 2019
06.03.2019 05:30

Universiade

Gold-Jessi vorm nächsten Coup

Gold im Super-G, Gold in der Super-Kombi. Die Universiade im russischen Krasnojarsk geriet für die Lungauerin Jessica Gfrerer bislang zu ganz persönlichen Festspielen. Doch Doppelgold soll noch nicht alles gewesen sein.

Dass Österreichs Universiade-Team nach dem dritten Wettkampftag bei den Spielen in Krasnojarsk auf dem vierten Platz im Medaillenspiegel lag, ist einer einzigen Athletin zu verdanken. Jessica Gfrerer aus Muhr im Lungau krönte sich sowohl im Super-G als auch in der Kombination „Uni-Olympiasiegerin“. Ein Traumstart! Nicht nur für Gfrerer sondern für die gesamte rot-weiß-rote Delegation. „Am Montagabend konnte ich dann endlich mal ein bisschen feiern“, strahlte Gfrerer. „Das war richtig toll, da wir mit dem gesamten österreichischen Team aus allen Sportarten Party machen konnten.“

Eine Party, die sich die Absolventin Bad Hofgasteiner Tourismusfachschule mehr als nur verdient hatte. Denn: Vor ihr war es noch keiner österreichischen Skirennläuferin gelungen, zwei Goldene bei den „Olympischen Spielen der Studenten“ zu holen. Klar, dass da der Rummel nach ihren zwei „Goldenen“ riesig war. „Ich hatte jede Menge Pressekonferenzen zu absolvieren, Einzelinterviews und natürlich die Dopingkontrolle“, erzählte Gfrerer, die sich mit den zwei Titeln ein nachträgliches Geschenk zum 21. Geburtstag machte, den sie 27. Februar feierte.

Allzu viel Zeit bleibt allerdings nicht zum Feiern. Bereits am Donnerstag steht in Krasnojarsk mit dem Riesentorlauf der nächste Wettkampf am Programm. „Aber da habe ich keine großen Erwartungen ins Rennen“, erklärte Gfrerer, die an der Universität Salzburg Wirtschaft und Recht studiert. Dennoch könnte sie ihre Medaillensammlung in Russland noch vergrößern. „Beim Slalom am Sonntag erwarte ich mir schon eine Topplatzierung“, strotzte die Atomic-Pilotin nur so vor Selbstvertrauen. Kein Wunder: Mit Startnummer 30 war die Lungauerin trotz nachlassender Pistenbedingungen die achtschnellste Zeit im Kombi-Slalom gefahren. Und Doppelgold verleiht ihr ohnehin Flügel.

Peter Weihs
Peter Weihs

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