03.03.2019 09:00 |

Musterwohnung in Graz

Schwierige Pflege daheim: Profis geben viele Tipps

Derzeit sind knapp 250.000 Steirer über 65 Jahre alt, in 15 Jahren werden es schon über 100.000 mehr sein! Das Thema Pflege wird also noch wichtiger. 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden im häuslichen Umfeld betreut. Und da setzen die Experten der Geriatrischen Gesundheitszentren in Graz an. Mit einer Musterwohnung, in der es Tipps rund um die Betreuung gibt.

Wie wasche ich meinen Vater richtig? Wie gehe ich mit meiner demenzkranken Mutter um? Wie kann ich Stürze meines Partners verhindern? Wie hebe ich mein Kind richtig aus dem Bett? - Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen, stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Die Experten im Albert-Schweitzer-Trainingszentrum in Graz können helfen und bieten einzigartige Kurse in einer eigenen Musterwohnung an. „Praxisnah und in kleinen Gruppen können bei uns Betroffene verschiedenste Szenarien üben und erhalten Antworten auf viele Fragen“, sagt Leiterin Lisa Weidinger.

Kostenloser Basiskurs
Ihre Kollegin Kerstin Löffler ergänzt: „Der Basiskurs dauert eineinhalb Stunden und ist kostenlos. Die vier Praxiskurse dauern jeweils zweimal drei Stunden und kosten 60 Euro.“ Die Themen: Möglichkeiten im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen, Tipps und Tricks zur Körperpflege, Bewegen und Positionieren leicht gemacht, Stolperfallen schnell erkannt.

Aber nicht nur die Experten helfen. „Wir erleben, dass auch der Erfahrungsaustausch untereinander für die Kursteilnehmer ganz wichtig ist“, so Weidinger.

Hilfe für Angehörige
Beim Rundgang durch die Musterwohnung entdeckt man viel: Von der Sockenanziehhilfe über Duschsessel, Türschwellen-Leisten, einer automatischen Herdabschaltung bis zu Smart-Home-Lösungen. Löffler: „Unser Ziel ist, pflegenden Angehörigen neue Fertigkeiten zu vermitteln, um eine häusliche Pflege so lange wie möglich zu unterstützen.“

„Das praktische Simulationstraining ist sehr hilfreich, und man kann in der realitätsnahen Lernumgebung sehr viel mitnehmen. Da können selbst Pflegekräfte noch was lernen“, bestätigt ein Kursteilnehmer.

Informationen bekommen sie hier oder telefonisch unter: 0 316/70 60-10 64

Michael Jakl
Michael Jakl

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