07.10.2019 13:40 |

No-Gos im Wohnzimmer

Die 5 größten Fehler beim Wohnzimmer-Einrichten

Das Wohnzimmer dient als Ruheinsel und Refugium für den stressgeplagten Menschen der Neuzeit. Es sich hier gemütlich zu machen, zahlt sich aus. Lesen Sie, was Sie bei der Gestaltung des Wohnzimmers beachten sollten. 

Manche Wohnzimmer scheinen schier perfekt: Man betritt einen Raum voller Ruhe, Charme und Gemütlichkeit. Wenn man sich dann in den eigenen vier Wänden umsieht, ist man oft umgeben von Unordnung, Kitsch, unnötig viel Elektronik und vertrockneten Pflanzen. Das Wohnzimmer will gut geplant und stets gepflegt sein! 

Folgende Fehler treten oftmals beim Einrichten des Wohnzimmers auf: 

1. Es gibt nur eine Lichtquelle

„Eine Deckenlampe und nicht mehr, alles andere ist ordinär“ mag sich der eine oder andere denken. Natürlich nur, bis er die seligmachenden Effekte der indirekten Beleuchtung und des gedämpften Ambient-Light kennenlernt. Ob LED-Leisten, Lichterketten, dimmbare Tischleuchten oder Steh- sowie Lavalampen: Viele verschiedene Lichtquellen schaffen eine herrlich entspannte Atmosphäre. Am heimeligsten wirkt übrigens warmes Licht in Orange, Gelb oder Rosa.

2. Die Wände bleiben kahl

Purismus hin oder her, kahle Wände wirken steril und öd, die farbenfrohe Wandgestaltung hingegen wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Auch falsch: Bilder ohne Plan platzieren. Ein kleines Bild wird von einer großen Wand „verschluckt“, auf großen Flächen lieber einige kleine oder zwei große Wandbilder hängen.

3. Die Möbel „kleben“ an der Wand

Während sich früher die Möbel beinahe wie händehaltend etwas steril nebeneinander an die Wand reihten, erobern Sie nunmehr die Mitte des Raumes. Sehr zurecht, denn eine Verteilung der Möbel Richtung Zentrum, gerne unterstützt durch auflockernde Elemente wie Raumtrenner oder entzückende Beistelltische, versprüht Wohlfühl-Flair.

4. Zu viel Misch-Masch

Raum ist der wahre Luxus. Deko ist wunderbar, Stil-Mix ebenso - nur übertreiben sollte man es nicht mit Farben, Materialien und Ziergegenständen. Stopft man das Wohnzimmer mit Souvenirs aus den letzten fünfzehn Ferienorten, einer Handvoll Duftkerzen und womöglich noch einer Galerie Nippes voll, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb gilt auch hier: „weniger ist mehr“.

5. Sich zu sehr nach Einrichtungstipps (außer diesen natürlich) richten

Klar ist es schlau und interessant, sich umzuhören und herauszufinden: Was ist hot und was not. Schlussendlich muss sich aber nur einer wohlfühlen in seinem Wohnzimmer, und das ist der oder die BewohnerInnen. Außerdem hat es einfach so gar keinen Stil, stets krampfhaft dem letzten Trend hinterher zu hecheln. Man bedenke: Zeitlos währt auch bei Wohnaccessoires am längsten.

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