22.01.2019 09:30 |

Bis zu 600 Jobs

Hofer-Zentrale auf Schiene

Hinter dem Autohaus ÖFAG plant der Diskonter eine neue Zentrale für sein Osteuropa-Geschäft. Hunderte Arbeitsplätze sollen hier zusammengezogen werden. Der Haken: 1,2 Hektar liegen in der Grünland-Deklaration. Nun sind in der Raumordnung die ersten Hürden genommen. Im Herbst könnte Baustart sein.

„Das ist ein ganz wichtiges Projekt“, sagt Stadtchef Harry Preuner (ÖVP). Am Montag segnete der Stadtsenat einstimmig die Auflage des neuen Flächenwidmungsplans und Bebauungsplans für das Gebiet hinter dem Autohaus ÖFAG an der Innsbrucker Bundesstraße ab – siehe Grafik.

„Das war der erste Schritt“, so Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste). Bis Mitte Februar werden die Pläne öffentlich aufgelegt, dann muss das Projekt noch einmal in den Planungsausschuss und den Stadtsenat. Am 8. Mai soll dann der neue Gemeinderat endgültig grünes Licht geben. Voraussetzung ist eine Dreiviertelmehrheit.

Denn 1,2 Hektar liegen in der Grünland-Deklaration. Im Gegenzug soll ein etwas größeres Feld unweit des Betriebsgebiets als Grünland geschützt werden. Padutsch: „Damit wären die Kriterien erfüllt und wir könnten mit gutem Gewissen diese Flächenwidmung beschließen.

Hofer will so rasch wie möglich einen Baustart

Geht es nach dem scheidenden Stadtrat, könnten im Herbst die Bagger in die Erde fahren: „Hofer will so schnell wie möglich bauen.“ Bürgerlisten-Gemeinderätin Inge Haller, die im Gegensatz zu Padutsch mit dem 10. März nicht ausscheidet, will, dass der Diskonter vorher einen Raumordnungsvertrag unterzeichnet. „Nicht, dass wir alles widmen und dann kommt keine Zentrale.“

Wolfgang Fürweger
Wolfgang Fürweger
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