Batzen Neuschnee

Zahlreiche Unfälle auf glatten Straßen und Lawinengefahr

Steiermark
12.02.2010 09:53
Der starke Schneefall in den letzten Tagen hat wieder zu zahlreichen Einsätzen der steirischen Feuerwehren geführt. Vor allem Graz und der Süden des Landes waren betroffen. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee kamen allein in der Nacht auf Donnerstag hinzu. Die Folge waren viele Unfälle.

Immer wieder rutschten Autos von den schneeglatten Straßen, beim Zusammenstoß zweier Pkw in Klausen im Bezirk Feldbach gab es am Mittwoch vier Verletzte. Eine 18-jährige Lenkerin war gegen das Fahrzeug einer 37-Jährigen gekracht.

Wagen prallte gegen Betonpflock
In Kirchdorf prallte ein Wagen gegen einen Betonpflock und überschlug sich. Die Lenkerin kam jedoch mit leichten Verletzungen davon. Verstärkte Feuerwehreinsätze gab es im Raum Graz sowie in den Bezirken Leibnitz und Feldbach.

Kleinbus stürzte über Böschung
Am Donnerstagmorgen stürzte ein Kleinbus im Bezirk Murau über eine Böschung. Der 78-jährige Lenker wurde schwer verletzt, drei weitere Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon.

Bim entgleist
Die größten Neuschneemengen gab es in Eisenerz und Deutschlandsberg, wo am Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag 30 Zentimeter zusätzlich registriert wurden. In Graz sprang am Donnerstag eine Bim aus den Schienen, es kam zu Verspätungen bei den Öffis.

Schneebruchgefahr
Durch die zusätzliche Schneelast auf den Bäumen ist auch die Schneebruchgefahr erheblich, weil bereits eine Altschneedecke von etwa 20 bis 25 Zentimeter Höhe vorhanden ist. Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern empfiehlt, besonders bei Spaziergängen auf diese Gefahr zu achten und sich nie direkt unter Bäume zu stellen. "Auch Flachdächer sollten unbedingt im Auge behalten werden."

Zum Teil Lawinenwarnstufe vier
Die Lawinengefahr in großen Teilen der Steiermark hat durch den neuerlichen Schneefall weiter zugenommen: Im ganzen Raum Obersteiermark nördlich der Mur-Mürz-Furche sowie im Bereich der Turracher Höhe-Nördliche Nockberge herrscht große Lawinen- und Schneebrettgefahr bei Warnstufe vier. In den Fischbacher Alpen im Nordosten und dem steirischen Randgebirge im Westen Richtung Kärnten wurde am Freitag die Stufe drei verhängt.

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