Fr, 24. Mai 2019
18.01.2019 13:30

Etwa auf Fernpassroute

Tirol erhöht Kontrolldruck auf Schwerverkehr

Das Land Tirol hat eine weitere Erhöhung des Kontrolldrucks auf den durch Tirol rollenden Schwerverkehr angekündigt. So plant die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung beispielsweise ab 1. Februar die Einrichtung einer Schwerverkehrskontrollgruppe Reutte-Imst auf der Fernpassstrecke und eine Lkw-Blockabfertigung für die Fernpassstraße (B179) an der Kontrollstelle Musau.

Täglich und mit einer Aufstockung von sechs Beamten will die Polizei ab Februar auf der Fernpassstrecke den Schwerverkehr kontrollieren, erklärte Landespolizeidirektor Helmut Tomac bei einer Pressekonferenz am Freitag in Innsbruck. Eine weitere Verstärkung soll es dann im Laufe des Jahres geben. Bis zu acht Stunden am Tag wird die Polizei aber schon ab Beginn der neuen Maßnahme an Zeit investieren.

Verbesserung der Infrastruktur
Damit setzt die Landesregierung einen ersten Schritt bei der von Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) beim Pressegespräch ausgerufenen „Fernpass-Strategie“. Es werde in dieser Hinsicht bald ein „Gesamtpaket“ folgen. Vorerst wird es neben den verstärkten Schwerverkehrskontrollen und der Lkw-Dosierung Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur vor Ort geben, etwa mit dem Ankauf eines Containers an dem Verkehrskontrollplatz an der B 179 in Nassereith. „Dieser soll zu einer Verbesserung der Situation bei der Kontrolltätigkeit beitragen“, meinte LHStv und Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe (Grüne).

„Bohren täglich an harten Brettern“
Neben diesen Maßnahmen betonte der Tiroler Landeshauptmann erneut die Wichtigkeit des sektoralen Fahrverbots oder der Korridormaut. „Wir bohren täglich an harten Brettern“, sagte Platter in diesem Kontext. Darüber hinaus möchte sich die Polizei zur „Gewährleistung der Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs“, wie es Markus Widmann, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol ausdrückte, 2019 um die Kontrolle des Lkw-Überholverbotes oder der Nachtfahrgeschwindigkeit kümmern. Im Rahmen des „Kontrollpakets Schwerverkehr“ kauft das Land zudem sechs Stück Radlastwaagen, um damit mobile Lkw-Kontrolle durchführen zu können.

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