17.01.2019 11:21 |

Beide unverletzt

2 Urlauber aus „Treehole“ und Tiefschnee gerettet

Gleich zweimal mussten die Helfer am Mittwoch vermisste Snowboarder im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm bergen. Am Schattberg, abseits der Piste, war ein Brite (50) in einem Schneeloch bei einem Baum versunken. Und in Schönleiten kam ein Wiener (29) von  der Piste ab und blieb im Tiefschnee stecken.

Der Snowboarder aus Wien schlug gegen 14.40 per Handy Alarm. Er war in Schönleiten von auf einer Plauen Piste unterwegs gewesen und in einen Ziehweg eingebogen. Von dort fuhr er in den Tiefschnee ein, blieb aber nach wenigen Metern mit dem Snowboard steckenund konnte sich selbst nicht mehr aus der misslichen Lage befreien. Ein Alpinpolizist sowie die Pistenrettung eilten dem Mann zu Hilfe. Nach knapp einer Stunde erreichten die den vom Schnee eingeschlossenen und befreiten ihn. Der Mann konnte danach selbstständig ins Tal abfahren.

Der nächste Notruf ging um 15.55 bei den Einsatzkräften ein. Zeugen hatten im Bereich des Schattberg-Express Richtung Vorderglemm eine Lawine abgehen sehen. Der Rettungshubschrauber Martin 6 wurde sofort in die Luft geschickt. Wie sich herausstellte, war kein Schneebrett abgegangen, sondern ein britischer Snowboarder war im Tiefschnee neben einem Baum in einem zwei Meter tiefen Loch, einem so genannten „Treehole“, einem Hohlraum, der sich bei größeren Schneemengen neben Bäumen bildet, versunken. Die Bergrettung und ein Alpinpolizist machten sich auf dem Weg zu dem Briten und befreiten ihn aus dem Schneeloch. Der Mann blieb unverletzt und konnte ebenfalls selbstständig ins Tal abfahren.

Manuela Kappes
Manuela Kappes
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