15.01.2019 11:09 |

Stefan Schwab

„Passt nicht zu Rapid“

Der grün-weiße Kapitän, der Saalfeldener Stefan Schwab, findet klare Worte über den blamablen Liga-Herbst und private Aufreger im Internet: „Wir haben jetzt einiges gut zu machen.“

Ein paar Tage New York, ansonsten daheim in Saalfelden - Stefan Schwab macht aus seinem Urlaub kein Geheimnis, er ist auch nicht „abgetaucht“. Nur Fotos wird man von Rapids Kapitän - im Unterschied zu anderen grün-weißen Spielern - im Internet nicht finden. „Auf Facebook informiere ich die Fans über das Sportliche, Instagram ist privat, ein Album für meine Freunde“, erklärt der 28-Jährige.

Für Schwab eine Prinzipsache. Unabhängig von Ribérys Goldsteak-Aufreger und sonstigen Privatjet-Diskussionen: „Man muss wissen, bei welchem Verein man spielt. Wir sind ein Arbeiterverein“, so Schwab. „Da posiert man nicht vor einem Ferrari. So etwas passt nicht zu Rapid. Man muss es nicht provozieren.“ Noch dazu nach dem blamablen Liga-Herbst

An dem auch Schwab nagte. „Jeder hat 2018 Revue passieren lassen, es hat gedauert, bis ich abschalten konnte“, erzählt der Kapitän. Und findet klare Worte: „Wir haben in der Liga unser Gesicht verloren. Man hat unsere Stärken nicht mehr erkannt.“ Weshalb er auch weiß, dass ein neuer Stürmer allein nicht alle Probleme löst: „Wir waren nie eine Tormaschine, aber zuletzt haben wir ja nicht einmal Chancen kreiert.“

Daran wird seit letzter Woche gearbeitet. Ab sofort auch mit Srdjan Grahovac. „Ein guter Typ, du weißt, was man bekommt. Jeder kennt seine Einstellung, seine Mentalität“, freut sich Schwab über die Rückkehr des Bosniers. „Er wird uns helfen.“ Als Sechser neben und hinter Schwab. Aber noch nicht heute, wenn der Wechsel endlich offiziell wird, im Test gegen Horn (15 Uhr) beim Happel-Oval.Vorverkauf ab FreitagSchwab brennt jedenfalls auf das Frühjahr: „Wir haben einiges gutzumachen, es warten geile Aufgaben.“ Klar, vier Siege für die Mini-Chance auf die Top 6 in der Liga sind Pflicht. Dazu der ÖFB-Cup. Vor allem aber fordert Schwab: „Man muss unsere Ausrichtung, unser Gesicht wiedererkennen.“

Auch beim Europa-League-Hit gegen Inter. Im Internet tauchen schon jetzt Karten (ab 220 Euro) für das Hinspiel in Wien auf. Rapid warnt vor gefälschten Tickets. Denn der Vorverkauf für die Abonnenten beginnt ja erst am Freitag.

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