Mi, 22. Mai 2019
14.01.2019 10:02

Karwendel und Co.

Lawinenwarnstufe 5 in Tirol ausgeweitet!

Aufgrund der teilweise größeren Schneemengen als prognostiziert - vor allem im Hochgebirge - und den stürmischen Winden haben die Experten des Lawinenwarndienstes Tirol ab sofort die Lawinenwarnstufe 5, also sehr große Lawinengefahr, kurzfristig für weitere Teile des Bundeslandes ausgegeben.

Neben dem Westen Tirols herrscht nun auch für die Glockturmgruppe im Oberland, den Bereich Karwendel, die Zillertaler Alpen und die Hohen Tauern in Osttirol sehr große Lawinengefahr.

Siedlungsgebiete (noch) außer Gefahr
Bis dato sind unmittelbare Siedlungsgebiete nicht betroffen. Möglichen Anweisungen der Behörden, die vor Ort in den Gemeinden in enger Abstimmung mit den Lawinenkommissionen stehen, sind in diesen Gebieten jedenfalls Folge zu leisten.

„Höchste Vorsicht ist geboten“
Dies gilt etwa für eventuelle Straßensperren oder Sperren von Forststraßen und Spazierwegen. „Nach schnell eintretenden kritischen Lawinenphasen tritt meist ebenso schnell eine Kehrtwende ein. Die Gefahr wird mit Ende der Niederschläge im Laufe des morgigen Tages rasch zurückgehen. Aktuell ist aber höchste Vorsicht geboten“, sagt Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol.

Ab Dienstag soll sich die Lage entspannen
Die Experten rechnen aber bereits ab Dienstag mit einem deutlichen Rückgang der Lawinengefahr. „Die spontane Lawinenaktivität wird deutlich zurückgehen“, meinte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst. „Die Lawinenkommissionen treffen sich derzeit täglich mehrmals und halten auch enge Kommunikation etwa mit der Landeswarnzentrale und dem Lawinenwarndienst“, sagte Harald Riedl, Ausbildungsleiter der Lawinenkommissionen.

Es gebe keine Automatismen, die mit einer gewissen Gefahrenstufe, beispielsweise der Stufe 5, in Verbindung stehen. Die Situation werde von Gemeinde zu Gemeinde immer aktuell beurteilt, erklärte Riedl.

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