13.01.2019 08:55 |

Attacke des Freundes

Schläge und Tritte: Grazerin überlebt nur knapp

Mit Schlägen und Tritten hat bereits Mitte Dezember des Vorjahres ein Grazer seine gleichaltrige Freundin übel zugerichtet. Im Krankenhaus wurden schwere innere Verletzungen festgestellt, die zum Tod führen hätten können! Der bereits polizeibekannte Verdächtige tauchte unter, wurde aber kurz vor Weihnachten erwischt.

Immer wieder stritten der Grazer und seine Freundin. Doch so schlimm wie am 11. Dezember 2018 war es noch nie: In den Abendstunden hatten beide bereits Alkohol und Drogen konsumiert. Die Stimmung heizte sich aber soweit auf, dass der Mann plötzlich die Fäuste sprechen ließ: Wie von Sinnen prügelte und trat er auf die Frau ein, die auch noch gegen einen Tisch krachte.

Gerade noch rechtzeitig auf Intensivstation
Erst am nächsten Tag erzählte sie einem Bekannten, sie wäre von einer Leiter gefallen. Der überredete sie dazu, ins Krankenhaus zu fahren, wo sie mit schweren inneren Verletzungen, unter anderem einem Lungenkollaps und einem Thoraxtrauma, sofort auf der Intensivstation aufgenommen wurde - gerade noch rechtzeitig!

Grazer wusste, dass man nach ihm suchte
Der Verdächtige, der aufgrund von mehreren Gewalttaten der Polizei kein Unbekannter mehr ist, war mittlerweile untergetaucht. Offenbar wusste er, dass die Beamten bereits nach ihm suchten. Mehrere Tage lang gelang es ihm, sich unerkannt durchzuschlagen. Doch kurz vor dem Heiligen Abend, am 22. Dezember, war es dann soweit: Polizisten der Dienststelle Graz-Lendplatz entdeckten ihn und nahmen ihn fest.

Der Verdächtige: „Ich handelte aus Notwehr“
Allerdings ist er von einem Geständnis weit entfernt: „Er gibt an, aus Notwehr gehandelt zu haben“, sagt Mario Hartmann vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos, Abteilung Leib/Leben auf „Krone“-Anfrage. Sie wäre auf ihn losgegangen, er hätte sich nur verteidigt.

Der 33-Jährige - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.

Monika Krisper
Monika Krisper
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