150.000 LED-Lampen

Dieses Haus bringt Weihnachtsfans zum Strahlen

Vor allem in den USA kennt man den Drang, den Innen- sowie Außenbereich des Eigenheims in der Weihnachtszeit mit besonders auffälliger Dekoration farbenfroh in Szene zu setzen. Mindestens genauso großes Engagement bei der Gestaltung zeigt jedoch auch die Familie Tirok im niederösterreichischen Wagram am Wagram - und steht in Sachen Beleuchtung amerikanischen Weihnachtsfans um nichts nach: Exakt 151.190 LED-Leuchten kamen im heurigen Jahr zum Einsatz - so viele wie noch nie zuvor.

Es ist mittlerweile lieb gewonnene Tradition, längst nicht mehr nur für die Familie allein. Vom ersten Adventwochenende bis zum 6. Jänner lassen jeden Abend am und rund um das Wohnhaus der Familie Tirok Tausende LED-Lichter das Anwesen erstrahlen und ziehen große wie auch kleine Weihnachtsfans in den Bann.

Seit 1992 dekoriert die Familie ihr Wohnhaus liebevoll, wie Herbert Tirok verrät. Und wie könnte es auch anders sein, war ein US-Film der ausschlaggebende Grund dafür. Der Streifen „Schöne Bescherung“ hatte das Feuer der Familie für auffällige Dekoration entfacht. „Wir wollten so was einfach immer schon haben“, so Tirok.

Mehr als 150.000 LED-Lampen lassen heuer das Wohnhaus der Familie erstrahlen, im vergangenen Jahr waren es 100.000 gewesen. Zehn Kilometer Kabel wurden insgesamt verlegt - um das Anwesen zum Leuchten zu bringen, sind 842 Steckdosen nötig. Auch beherbergt die Familie im Garten derzeit auch „Untermieter“ der schweigsamen Natur: 45 aufblasbare Weihnachtsfiguren bevölkern derzeit die Freiflächen, mit einer teils stattlichen Größe von bis zu sechs Metern.

435 Arbeitsstunden
Klingt nach einer großen Menge Arbeit - ist es auch: Bereits Anfang September begann die Familie mit den Dekorationsarbeiten, investierte insgesamt 435 Arbeitsstunden in ihren Weihnachtstraum. Während die Stromkosten - „jährlich kommen wir auf knappe 400 Euro, mehr kostet das nicht“, so Tirok - im noch recht überschaubaren Rahmen für die Megabeleuchtung bleiben, haben es die Kosten für die aufblasbaren Figuren in sich: Diese belaufen sich auf mehrere Tausend Euro, gibt Tirok preis: „Andere machen mit dem Geld einen Familienurlaub.“

„Jeder, der will, kann es sich anschauen“
Möchten Weihnachtsfans einen Blick auf das Lichterspektakel erhaschen, ist dies täglich von 16.15 Uhr bis 22 Uhr möglich. Eintritt wird keiner verlangt. „Wir machen das für uns. Jeder, der will, kann es sich anschauen“, so Tirok. Tausende nutzen die Gelegenheit in jedem Jahr, „am Wochenende kommen oft an einem Abend 500 bis 600 Leute“.

Der Innenbereich des Hauses ist jedoch der Familie allein vorbehalten, obwohl es auch dort sicherlich so manches zu entdecken gäbe: „Wir haben 500 Figuren drin“, verrät Tirok. Ans Aufhören denkt die Familie jedenfalls noch lange nicht, vielleicht darf es bereits im kommenden Jahr wieder „etwas mehr sein“: „30.000 bis 40.000 Lampen habe ich noch in Reserve“, schmunzelt Tirok.

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