15.12.2018 08:00 |

Ab Dezember 2019

Die neuen Öffi-Tickets spalten die Orte

Bereits zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember gab es zahlreiche Änderungen und Verbesserungen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel im Bundesland. Im Dezember 2019 wird dem großen Puzzle ein weiteres Stück hinzugefügt. Da kommen wesentlich günstigere Zonentickets. Diese sorgen jetzt schon für Gesprächsstoff.

Das Prinzip der neuen Zonen für die öffentlichen Verkehrsmittel ist denkbar einfach. Jeder Gau ist eine 365-Euro-Region für das Jahresticket. Eine Ausnahme stellt die Stadt Salzburg dar. Hier sind acht Umlandgemeinden in der Region inkludiert. Dazu gehören Elsbethen, Anif, Grödig, Wals, Freilassing, Bergheim, Elixhausen und Hallwang. Mit Ausnahme von Freilassing könnten sich die Bürger dieser Orte auch optional für das Flachgau-Ticket um 365 Euro entscheiden. Will man zwei Zonen kombinieren, kostet es 495 Euro. Der Preis gilt auch für die kombinierte Dreier-Region Lungau, Pongau und Pinzgau. Die Befahrung des gesamten Bundesland wird sich auf 595 Euro belaufen.
Die gesamte Regelung sorgt aber bereits knapp ein Jahr vor der Einführung schon für Diskussionen in verschiedensten Gemeinden. Ein Auszug: Seekirchen wäre, wie weitere Flachgauer Orte, nicht in der Stadt Salzburg-Region mit dabei.

Unterschiedliche Varianten gefordert
Dazu gibt es bereits ein hitzige Debatte in der Wallersee-Metropole. Grüne, sprich „Lese“, und die Freien Wähler fordern eine Subventionierung des 495 Euro-Tickets für zwei Zonen um 130 Euro durch die Stadt Seekirchen um den Preis der Einzel-Region zu erreichen. ÖVP und FPÖ wollen lieber gleich bei der Stadt Salzburg dabei sein. Zum Vergleich: Momentan liegt der Preis bei über 700 Euro.

Stadt Hallein ist bereits der Vorreiter
Vorgemacht hat es bereits die Stadt Hallein: Diese hat die Subventionierung des Zwei-Regionen-Scheins bereits budgetiert. Das heißt: Die Salinenstädter fahren auch nach Salzburg um 365 Euro. „Damit haben wir unsere Bürger gleichgestellt“, freut sich der neue Bürgermeister Max Klappacher. Viele Entscheidungen werden im kommenden Jahr noch fallen. Denn gerade in den Grenzregionen gilt es Lösungen zu finden. „Da gibt es das Beispiel Lend im Pinzgau. Viele Pendeln von dort nach Schwarzach im Pongau. Da würde eine Wahlmöglichkeit zwischen den Zonen-Tickets Sinn machen“, erklärt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll. Auch Puch mit der Fachhochschule muss noch genauer betrachtet werden.

Felix Roittner
Felix Roittner
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