Di, 11. Dezember 2018

Rang 22 in Europa

08.12.2018 07:45

Grundlsee: Der Traumstrand ist für alle da

Für Stolz sorgt im Ausseerland die Wahl des Grundlsees unter die Traumstrände Europas: Als einziger Süßwassersee wurde das steirische Salzkammergut-Juwel von Fachleuten unter die „Top 50 Beaches“ gereiht. Das liege neben der Naturschönheit wohl auch an der freien Zugänglichkeit, freut sich der Bürgermeister.

1200 Reisejournalisten und Agenturen aus aller Welt haben für die Suchmaschine „flightnetwork.com“ abgestimmt. Auf Platz 22 ihrer vielbeachteten Rangliste - hinter Berühmtheiten wie dem Schiffswrack-Strand auf Zakynthos oder dem Schwarzen Strand von Reynisfjara (Island) - landete der Grundlsee. Je sieben von zehn Punkten gab es für ihn in den Kategorien „Unberührtheit“ und „Abgelegenheit“, bei der Wasserqualität sogar acht von zehn.

Hymnisch liest sich die Beschreibung auf der Internet-Seite: „Umgeben von farbenfroher Natur liegt ein langer Strand mit direktem Zugang zum Wasser, an dem Sie schwimmen, segeln und entspannen können, während Sie die atemberaubenden Berge bestaunen.“

Keine Angst vor Massen-Ansturm
Dass den See nach dieser weltweiten Werbung ein Schicksal wie den zeitweilig überrannten Grünen See ereilt, befürchtet Bürgermeister Franz Steinegger nicht: „Wir freuen uns. Aber Rankings gibt es viele, das soll man nicht überbewerten.“

Gemeinde ist gegen neue Pachtverträge
Das Besondere am Grundlsee sind laut Steinegger die langen, unverbauten Naturstrände, die zu zwei Dritteln frei zugänglich sind. Dass das so bleiben soll, darin sei man sich mit den Bundesforsten als Haupteigentümer auch weitgehend einig: „Jeden Sommer mehren sich die Pacht-Anfragen. Aber wir als Gemeinde setzen uns entschieden gegen neue Pachtverträge am Ufer ein.“

Vonseiten der Bundesforste, die 80 Prozent des Grundlsee-Ufers verwalten (20 Prozent sind privat), wird das zumindest bedingt bestätigt: „Nur ein sehr geringer Teil unseres Uferbereiches ist derzeit verpachtet“, erläutert Andrea Kaltenegger von der Bundesforste AG, die zu 100 Prozent im Staatseigentum steht. „Wir stellen nahezu unseren gesamten Anteil für jedermann frei zur Verfügung, darunter auch sechs ausgewiesene Naturbadeplätze. Aber es kann auch in Zukunft zu Verpachtungen von kleinen Badeplätzen kommen. Diese werden dann öffentlich ausgeschrieben.“

Matthias Wagner
Matthias Wagner

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark
Aktuelle Schlagzeilen
Der Duft von Erfolg
Diese Parfums verwenden die Stars wirklich
Beauty & Pflege
Start im März
Hammerlos! U21-Team kracht in EM-Quali auf England
Fußball International
Neuer Akt-Kalender
Milo Moiré: „Nippellose Brust ist Verstümmelung“
Video Stars & Society
Bitte nicht füttern!
Giftige Zweige töteten Pferd „Fanny“
Tierecke
Hoffen auf Hinweise
Flüchtiger Mädchenmörder: Europaweite Fahndung!
Oberösterreich
Verfahren eingestellt
Frau ließ ihre Tiere eine Woche alleine
Tierecke
Steiermark Wetter
-1° / 5°
wolkig
-0° / 5°
stark bewölkt
-1° / 5°
wolkig
2° / 4°
leichter Regen
-0° / 1°
starker Schneefall

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.