Mi, 19. Dezember 2018

Aktuelle Umfrage zeigt

06.12.2018 05:15

Georg Willi als Bürgermeister sattelfest

Georg Willi wird ein halbes Jahr nach seiner Wahl zum Innsbrucker Bürgermeister voll von der Bevölkerung akzeptiert. Laut aktueller Umfrage würden ihn 44,1% wieder wählen. Seine Partei, die Grünen, liegt bei starken 31,5%. Mit der Arbeit der Stadtregierung sind gar 71% zufrieden, nur fünf Prozent sind es nicht.

Die Umfrage wurde im November von Studierenden des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck durchgeführt. 400 Personen wurden dafür telefonisch befragt, die Schwankungsbreite liegt bei 4,9 Prozent. Prof. Christian Traweger hatte die wissenschaftliche Leitung über.

Die Umfrage stellt der Stadtregierung ein sehr gutes Zeugnis aus. 60 Prozent sind mit deren Arbeit zufrieden, 11 Prozent sogar sehr. 24 Prozent sind weniger, und nur fünf Prozent gar nicht zufrieden.

Georg Willi kennen 93 Prozent in Innsbruck
Der neue Bürgermeister Georg Willi ist nicht nur bekannt (93% gaben an, ihn zu kennen), sondern auch beliebt: 44,1 Prozent würden ihn sofort wieder zum Stadtchef wählen. Auf Platz zwei liegt Christine Oppitz-Plörer, auf Rang drei Rudi Federspiel (FPÖ). Platz vier teilen sich Franz X. Gruber (ÖVP) und Elisabeth Mayr (SPÖ) – siehe dazu auch Grafik rechts.

„Georg Willi scheint auf dem rechten Weg zu sein“
„Nach einer eher sehr turbulenten Amtsführung seiner Vorgängerin Oppitz-Plörer goutiert der Innsbrucker Bürger nun die eher ruhige und besonnene Art des Miteinanders von Bürgermeister Willi. Dies sieht man sowohl in der Bürgermeisterfrage wie auch in der sonstigen Bewertung seiner Arbeit. Für Willi steht der Bürger im Mittelpunkt, was nun auch im Bürgerbeteiligungsprozess noch verstärkt wird. Der Bürger möchte mehr in die Stadtpolitik miteinbezogen werden und Georg Willi scheint hier auf dem rechten Weg zu sein“, analysiert Politikexperte Christian Traweger.

Willi scheint derzeit in Innsbruck alle Trümpfe in der Hand zu halten. „Bei einer Bürgermeisterwahl zum jetzigen Zeitpunkt wäre auch eine Absolute im ersten Wahlgang für Georg Willi möglich. Weit dahinter mit ca. 20% liegen Amtsvorgängerin Oppitz-Plörer und Rudi Federspiel mit 14,4%. Die anderen Kontrahenten wie Elisabeth Mayr und Franz X. Gruber spielen als Bürgermeisterkandidaten für die Innsbrucker Bürger absolut keine Rolle.

Kopf-an-Kopf-Rennen von SPÖ, ÖVP und FI
Auch bei der klassischen Sonntagsfrage liegen die Grünen mit 31,5 Prozent klar voran. Die FPÖ folgt mit Respektabstand und 15,7 % auf Rang zwei. Dann folgen Kopf an Kopf SPÖ, ÖVP und Für Innsbruck mit jeweils knapp zwölf Prozent (siehe Grafik links). Die anderen Listen wie Neos (5,3%), Liste Fritz (3,9%), Seniorenbund (3,3%), ALI (3,2%) und Gerechtes Innsbruck (2,3%) sind weit vom Innsbrucker Thron entfernt.

Gegen Bundestrend: Grün ist am Inn „in“
„Grün scheint am Inn auch weiterhin ,in’ zu sein. Sie liegen in Innsbruck weit vor den anderen Parteien und Listen und zeigen damit, dass der Bürger sehr wohl Gemeindepolitik von Landes- und Bundespolitik differenziert betrachtet“, zeigt Prof. Traweger auf.

Nur 34,9% schätzen FPÖ-ler Rudi Federspiel
Wie schaut es mit Bekanntheit und Beliebtheit im Detail aus? Wie erwähnt, ist Georg Willi klar die Nummer eins: 93% kennen ihn, 78,9% haben eine gute Meinung von ihm. Für Innsbruck-Chefin Christine Oppitz-Plörer folgt mit 84,5% Bekanntheit, 62,2% schätzen sie. Dahinter: Rudi Federspiel (FPÖ) mit 82% bzw. 34,9%, Franz X. Gruber (ÖVP) mit 61% bzw. 55,4 %, Elisabeth Mayr (SPÖ) mit 36,8% bzw. 51,8% und Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck) mit 31,8% bzw. 25,2%.

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