Di, 13. November 2018

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17.10.2018 06:30

Sommersaison mit neuer Kofelbahn über Erwartungen

Die viel gescholtene neue Seilbahn auf den Patscherkofel hat eine erfolgreiche erste Sommersaison hingelegt: 100.000 Fahrgäste wurden gezählt, das sind  um 60 Prozent mehr als mit der alten Pendelbahn    - und das ohne lange Wartezeiten an den Wochenenden.  Die Auslastung an Werktagen könnte allerdings besser sein, ebenso die Parkplatzsituation. Geplant  sind 350 weitere Stellplätze.

„Der Berg ist nicht mit uns“, hieß es in der Wintersaison 2017/18, als widrige Bedingungen den Bau der Bahn störten. Nach der Eröffnungen legten zahlreiche Pannen und Föhntage den Betrieb zeitweise  lahm. Nach diesem Sommer  dürften die  Betreiber mit dem Kofel versöhnt sein.

„Die erste Saison liegt deutlich über den Erwartungen“, bilanziert Patscherkofel-GF Thomas Scheiber: „Wir zählten 100.000 Besucher,  60 Prozent mehr als früher. Die Zufriedenheit der Kunden ist sehr hoch. Sie kommen nun barrierefrei, ohne Umsteigen und ohne lange Wartezeiten auf den Berg, haben einen Sitzplatz und können die Aussicht aus der verglasten Gondel genießen. Kein Vergleich zu früher!“

Die Zusammenarbeit mit dem Schutzhaus  und mit den anderen Almen habe sich dank gemeinsamer Aktionen „entspannt“: „Alle gaben durch die hohe Zahl der  Besucher gut leben können“, sagt Scheiber. Die Gastronomie in Berg- und Talstation  habe mit der Firma Schlögl ein heimischer Betrieb übernommen.

Etwa 80 Prozent der Gäste waren Einheimische, der Rest internationale Gäste. „Hier wäre eine bessere Auslastung an Werktagen natürlich wünschenswert, beispielsweise durch Bustouristen. Aber das ist ein hart umkämpfter Markt“, sagt Scheiber.  Erstes Ziel sind nun aber mehr Parkplätze.

Geplant ist, den westlichen um das Doppelte zu vergrößern, also 350 Stellplätze zusätzlich zu schaffen.  Das hängt momentan aber fehlenden Öroko-Beschluss der Landeshauptstadt. Scheiber rechnet mit einem  Fertigstellung    Ende 2019.

Ob mit den 3 Millionen Euro Umsatz die  obligatorische schwarze Null erreicht werden kann, wird sich zeigen. Mit Ende des Jahres sollen  alle Endabrechnungen der Firmen vorliegen. „Bis jetzt wurden 43 der 65 bewilligten Euro-Millionen ausgegeben.“

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