Do, 18. Oktober 2018

Gleinalmtunnel

09.10.2018 19:35

Bergung des Wracks ist auf Mittwoch verschoben

Die Bergung des im Gleinamtunnel ausgebrannten Wracks findet nun doch nicht am Dienstag statt, sondern musste auf Mittwoch verschoben werden. Laut Informationen der Asfinag müssen Schweißarbeiten durchgeführt werden, die Hitze des Brandes am Freitag - knapp einen Kilometer vom Südportal entfernt - dürfte dem Chassis zugesetzt haben. 

Ursprünglich hätte die Bergung des Schwerfahrzeugs mit Kranaufbau am Dienstag in der Nacht erfolgen sollen. Dazu wurden die Räder des ausgebrannten Vehikels entfernt, mit Luftpolstern sollte es gehoben werden, um es fahrtüchtig machen zu können.

Das Herausholen des Wracks ist eine diffizile Angelegenheit: Bis zum Scheitelpunkt etwa in der Mitte des 8320 Meter langen Tunnels muss das Wrack gezogen werden, danach gebremst werden, bevor es aus dem Nordportal gebracht werden kann.

Mindestens 80 Meter Decke beschädigt
Parallel dazu hat die Asfinag mit der Überprüfung des Betons im Umkreis des Brandherds begonnen, um eingrenzen zu können, wie weit Tunnel-Innenschale und Zwischendecke saniert werden müssen. „Mindestens sind es 80 Meter. Auch die Fahrbahn ist beschädigt und muss teilweise erneuert werden, so wie die gesamte Sicherheitstechnik, die durch den Brand auf einer Länge von 300 Metern zerstört wurde“, hieß es am Dienstag von der Asfinag.

Auf der Umleitung über die Brucker Schnellstraße (S35) und die Semmering Schnellstraße (S6) gab es Dienstagvormittag keine nennenswerten Verzögerungen. Die Asfinag appellierte dennoch, für die Dauer der Sperre des Gleinalmtunnels die großräumige Umfahrung über die Südautobahn (A2) bis zum Knoten Villach und weiter über die Tauern Autobahn (A10) zu nutzen

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