So, 21. Oktober 2018

Monatelange Prozedur

07.10.2018 12:00

In der Sill-Wohnanlage kämpft man mit Wanzenplage

Das Haus an der Sill in Innsbruck, eine städtische Wohnanlage mit 122 Einheiten, hat ein veritables Wanzenproblem und das seit Jahren. Die Stadtgesellschaft IIG hat zwar Maßnahmen ergriffen, aber diese offenbar nicht den Mietern kommuniziert. „Wir fühlen uns mit dem Problem im Stich gelassen“, klagen Betroffene.

In dem 1976 gebauten Wohnhaus trat schon einmal - vor drei Jahren - ein Wanzenproblem auf. Daraufhin gab’s eine Behandlung. „Doch jetzt, seit etwa zwei bis drei Monaten, ist die Sache wieder akut“, berichtet SPÖ-Gemeinderat Benjamin Plach von einem Lokalaugenschein in der Sebastian-Scheel-Straße in Innsbruck.

„Schockierende Umstände“
Die städtische Immobiliengesellschaft IIG, in deren Obhut das Haus ist, hat vor etwa einem Monat die Schädlingsbekämpfung in Angriff genommen und ein weißes Mittel in den Hausgängen versprüht, von dem keiner weiß, was es ist. „Es gab keine Mieter-Info, keine Aushänge, nichts“, kritisiert GR Plach. „Es riecht im gesamten Haus nach diesem Mittel - ich persönlich habe es echt schockierend empfunden, unter welchen Umständen da gewohnt wird.“

Mehr Informationen gefordert
Es bräuchte zudem einmal eine effektive Bekämpfung und eine Kontrolle, ob ein Befall vorhanden ist in allen Wohnungen, was laut den Betroffenen noch nicht passiert ist. Als Ausgangspunkt für die Wanzenplage vermuten sie den Keller bzw. die Garage, in dem Gerümpel gelagert war und die zeitweise als Schlafplatz für Obdachlose gedient haben. Vor allem fordern sie mehr Information, wie es weitergeht! 

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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