12.09.2018 09:44 |

Neues von „Angel Muh“

„Heilige Kuh“ aus Niederösterreich ist Adoptivmama

Vor bald einem Jahr sorgte eine vermeintlich „heilige Kuh“ in Niederösterreich für Wirbel - Ilse Pöllmann und Michael Bübl entdeckten das Rind mit der Fellzeichnung in Form eines Engels im Gesicht. Die beiden baten die „Krone Tierecke“ darum, den Tierhalter ausfindig zu machen - und wie sich herausstellte, ist „Angel Muh“ so etwas wie eine Therapiekuh. Auch Nachwuchs stand ins Haus - Grund genug, einige Monate später noch einmal bei „Angel Muh“ vorbeizuschauen. Und tatsächlich hat sich einiges getan!

„Angel Muh“, die in Wirklichkeit auf den Namen „Gusti“ hört, ist in der Zwischenzeit Mama geworden. Leider gab es kein Happy End - das Kalb verstarb kurze Zeit später. Das sei nicht einfach zu verdauen gewesen, erzählt die Halterin, weder für die Kuh noch für alle anderen am Hof. Aber „Angel Muh“ wurde ihrem Spitznamen mehr als gerecht und adoptierte kurzerhand gleich zwei Stierjungen auf einmal. „Gauner“ und „Schurke“ heißen die beiden Glücksinder, für deren leibliche Mamas die Kuh mit dem Engelsgesicht eingesprungen ist. Die beiden jungen Vierbeiner wachsen prächtig heran. „‘Angel Muh‘ hat eine besondere Aura, man möchte gar nicht mehr von ihr weggehen und am liebsten bei ihr im Stall übernachten“, schmunzelt Ilse Pöllmann nach ihrem letzten Besuch.

„Gusti“ alias „Angel Muh“ - eine ganz besondere Kuh
Im Stall sind die freilebenden Kühe übrigens nur über Nacht - und die Beziehung zur Besitzerin ist eine ganz besondere. "Als meine Tochter noch ein Kind war, spielte sie immer mit 'Gusti' - als das Tier dann geschlachtet werden sollte, haben wir es freigekauft", so die tierliebe Rinderhalterin. Das hübsche Fleckvieh hat einen engen Bezug zu seinen Haltern: "Sie ist meine Therapeutin, und ich würde sie niemals hergeben!" Schlachtung sei erst recht kein Thema.

Denise Zöhrer
Denise Zöhrer
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