Mi, 26. September 2018

Schau in Werfenweng

05.09.2018 07:00

Sepp Forcher bekommt eigene Stube im Skimuseum

Eine „Stube des Dialoges“ wird dem TV-Star Sepp Forcher dauerhaft im Landesskimuseum Werfenweng gewidmet. All die Erinnerungsstücke aus schönen Zeiten in der Pongauer Gemeinde werden ab 22. September hier präsentiert. Ein Bildhauer porträtiert den legendären Hüttenwirt in der Holzschnitt-Technik.

Sepp Forcher ist Gründungsmitglied des Landesskimuseums in Werfenweng. Obmann Hans Müller erinnert sich noch genau  an die erste Begegnung mit der Fernsehlegende anno  1988:  „Ich traf ihn zufällig nach einer Lauf-Runde und sagte: ,Herr Forcher, wenn Sie mal zufällig nach Bischofshofen kommen, möchte ich Ihnen meine Skisammlung zeigen.’ Worauf er antwortete: ,Wennsd Du sogst zu mir, donn kimm i.’ Fünf Tage später drehte er in meinem Keller eine Sendung.“

Seitdem  verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft, die so weit geht, dass dem Heimatexperten eine eigene Stube  gewidmet wird.

„Forcher hat  Jahre  in Werfenweng verbracht, auf der Söldenhütte, er hat später das Elternhaus gekauft und wunderschön ausgebaut. Nun durften wir in seiner Wohnung in  der Stadt Salzburg alte Exponate aus dem Auhäusl auswählen und zurück nach Werfenweng bringen“, berichtet Müller.

In der Stube zu bestaunen sind  die Geschirrsammlung seiner Mutter, Heiligen-Wachsfiguren, Liezener Keramik (Forcher besitzt 1500 Stück davon), 194 CDs, Häferln, 600 Bilder sowie Skulpturen.

61. Sonderausstellung bis April:  „Kopfwelten“

Überdies gibt es bis April 2019 eine Sonderausstellung. Auf zwei Etagen zeigt Bildhauer Siegfried Tschol   den Moderator in einer schwierigen Drucktechnik, die kurz nach Christi Geburt entstanden ist. „Ein Motiv wird in eine Holzplatte geschnitten. Für jede Farbe  wird  eine separate Platte benötigt, in die geschnitzt wird“, erklärt der  gebürtige Südtiroler. Der Entwurf muss spiegelverkehrt aufgezeichnet werden.  Alleine für den Schnitt benötigt der Werkstättenleiter an der Bildhauerschule in Hallein sechs Stunden.

„Früher war dieser Druck für die Masse, heute sind der  Holzschnitt und die Lithografie in die Kunstrichtung übergegangen“, hat Tschol das Handwerk von dem verstorbenen Kunstdrucker Christoph Donin gelernt.

Am Samstag, den 22. September, um 16 Uhr ist die große Eröffnung, bei der Sepp Forcher  persönlich anwesend sein wird.

Sandra Aigner
Sandra Aigner

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