"Keine Zusammenarbeit" in allen Funktionärsebenen, erklärten die steirischen Blauen. Bestenfalls die Aufnahme einfacher Mitglieder, die einst Jörg Haider in das Projekt BZÖ gefolgt waren, könne man sich vorstellen.
Anfragen "auch von Mandataren" habe es für die Gemeinderatswahlen gegeben, wo mit gemeinsamen Listen "im Reißverschlussverfahren" geliebäugelt worden sei, berichtete der Grazer Parteiobmann Mario Eustacchio. "Das schließen wir definitiv aus", sagte Kurzmann, der im Bundesvorstand für die Aufnahme des Kärntner BZÖ gestimmt hatte.
Verbesserte Ausgangslage für steirische Blaue
Für die bevorstehenden Wahlgänge hat sich die Ausgangslage für die steirischen Blauen deutlich verbessert: Nach Kärnten war ja die Steiermark das "Hoffnungsgebiet", die steirische Landtagswahl sei die einzige gewesen, "wo für sie eventuell was zu holen gewesen wäre", analysierte FPÖ-Landessekretär Abg. Mario Kunasek. Bei den Gemeinderatswahlen am 21. März wolle man stärker werden, für die Landtagswahl im Herbst geht Kurzmann davon aus, dass man "selbstverständlich wieder in den Landtag einziehen wird". Gerne würde man auch künftig wieder das "Zünglein an der Waage" in der Landesregierung spielen, der man ja bis 2005 angehört hatte.
Zur inhaltlichen Abgrenzung meinte Kurzmann, die unterschiedlichen Positionen von FPÖ und BZÖ seien zuletzt bei der eingetragene Partnerschaft deutlich geworden, wo die beiden steirischen Abgeordneten Gerald Grosz und Kurt List mitgestimmt hätten. Die Ablehnung einer solchen Aufweichung der Ehe sei für die Freiheitlichen eine "Flaggenfrage", betonte der Landesobmann.
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