31.08.2018 08:30 |

Start im Oktober

Pflegeausbildung: Noch sind Studienplätze frei!

Der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften ist derzeit einmal mehr sehr groß - und zwar sei es in den Krankenhäusern als auch im privaten Umfeld. Mit der neu aufgestellten Pflegeausbildung nimmt Tirol österreichweit eine Vorreiterrolle ein. Der Startschuss fällt bereits Anfang Oktober, noch sind Studienplätze frei!

Zahlreiche Tiroler Familien befinden sich in derselben Situation: Sie haben einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause. Da es allerdings immer schwieriger wird, eine gut ausgebildete Pflegekraft zu finden, übernehmen häufig die Familienmitglieder selbst die Pflege - und geraten dabei regelrecht an ihre Grenzen.

Pflegeasssitenz, Pflegefachassistenz, Bachelor-Ausbildung
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Landesregierung die Novellierung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes durch den Bund zum Anlass für eine Bildungsreform im Pflegebereich genommen und zeigt österreichweit auf.

Grundsätzlich sieht die Novelle die drei Ausbildungsmöglichkeiten Pflegeassistenz (einjährig), Pflegefachassistenz (zweijährig) sowie Bachelor-Ausbildung (dreijährig) vor. Die Pflegeassistenz und die Pflegefachassistenz wurden als eigene Berufsgruppen geschaffen. Die Grundausbildung wurde für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege mit einer Fachhochschul-Ausbildung inklusive Bachelor-Abschluss völlig neu organisiert.

Bachelor: 364 Plätze
Das Besondere an der Tiroler Umsetzung bringt LR Bernhard Tilg klar auf den Punkt: „Wir gewährleisten eine praxisorientierte und vor allem wohnortnahe Ausbildung. Allein beim Bachelor-Studium entstehen zwischen Zams und Lienz bis zu 364 Studienplätze.“

Der Pflegeberuf bringt einige Vorteile mit sich. Aufgrund der hohen Verantwortung ist die Entlohnung gut. Folgende Bruttomonatsgehälter inkl. Zulagen sind zu erwarten: Heimhilfe ab 1880 Euro, Pflegeassistenz ab 2240 Euro und Diplomierte Fachkräfte ab 2400 Euro.

Sicherer Arbeitsplatz
Ein weiterer Aspekt sind die Teilzeitmodelle. Und im Hinblick auf die demographische Entwicklung der Bevölkerung sind die Berufsaussichten vielversprechend. Doch dem nicht genug: „Die regionalen Arbeitsangebote, die Weiterbildungsmöglichkeiten sowie der soziale Kontakt zu den Menschen machen den Pflegeberuf zu einem interessanten Berufsfeld“, teilt Tilg mit.

Anfang Oktober fällt der Startschuss in Innsbruck-Hall, Schwaz, Zams und Lienz. Für 2019 sind weitere Standorte in Kufstein und Reutte in Umsetzung. Achtung: In Hall wird kein Bachelorstudium angeboten. Studienplätze sind noch frei, Details gibt es bei den jeweiligen Ausbildungszentren (siehe Grafik).

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