Tiere entkommen:

700 Bürger: „Lasst die Luchse leben!“

Alarmstimmung herrscht in Waidhofen an der Ybbs, nachdem zwei Luchse aus einem Gehege eines Tierparks entkommen sind. Ein Tier griff ja - wie berichtet - den Hund einer Spaziergängerin an. Inzwischen haben aber auch 700 Menschen eine Petition unterzeichnet - „Lasst die Luchse leben“, fordern sie.

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Die Vorgeschichte: Ende Juli konnte ein Luchsjunges durch ein kleines Loch im Zaun des Geheges entkommen. Es könnte sein, dass jemand das Gitter aufgezwickt hatte. Die Mutter dürfte dann aus Angst um ihr Junges über die Absperrung gesprungen sein - beide Tiere verschwanden im Wald.

Als danach ein Hund im Naherholungsgebiet Buchenberg attackiert worden ist, entbrannte eine Diskussion um die Luchse. Auch auf Schildern wurde vor den wilden Katzen gewarnt. „In letzter Zeit wurden keine Sichtungen mehr gemeldet“, heißt es. Das Duo dürfte in unwegsames Gelände weitergezogen sein. Inzwischen haben 700 Personen mit ihrer Unterschrift gefordert, dass die Tiere nicht erlegt werden. Christian Fuxjäger, Luchs-Experte aus dem Nationalpark Kalkalpen, erklärt dazu: „Die Tiere stellen für Menschen keine Gefahr dar.“ Hunde sollte man allerdings fernhalten.

Man versucht in erster Linie, die Luchse lebend einzufangen. Die Stadt koordiniert die Maßnahmen jetzt.

Lukas Lusetzky & Mark Perry, Kronen Zeitung

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