28.08.2018 10:49 |

FC Salzburg

Eine Leistungssteigerung ist dringend notwendig

Mit einem Auftritt wie in Belgrad wird für Meister Salzburg im Rückspiel des Champions-League-Play-offs nichts zu holen sein. Kaum zu glauben: Die Bullen-Arena ist noch immer nicht ausverkauft!

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In der heimischen Bundesliga scheint auch in dieser Saison kein Kraut gewachsen zu sein gegen Serien-Meister Salzburg.

Während Marco Roses Elf von Dreier zu Dreier eilt und das Punktekonto anwachsen lässt, wetteifern die Konkurrenten aus Graz und Wien darum, wer am häufigsten über einen vermeintlich Kleinen stolpert.

Insofern können es sich die Bullen leisten, national regelmäßig die Rotationsmaschine anzuwerfen, Spielern Einsatzzeiten zu verschaffen, die im Europacup nur selten auflaufen.

Im Rückspiel gegen Roter Stern Belgrad wird Rose keine Experimente eingehen, auf seine Top-Elf setzen. Diese muss dann auch entsprechend liefern. Eine Leistung wie im Hinspiel wird wohl nicht reichen, um sich den Traum von der Champions League zu erfüllen. Vorne harmlos, verhinderte vor allem Torhüter Cican Stankovic, dass man mit einem Rückstand ins zweite Duell geht.

Der Schlussmann wird morgen erneut gefordert sein. Genauso wichtig wird aber sein, dass die Kreativköpfe im Mittelfeld für zündende Ideen sorgen, um die Sturmreihe um Munas Dabbur und Ray Yabo mit Vorlagen zu füttern. Das klappte in Belgrad nicht, funktionierte auch davor im Rückspiel bei Shkendija Tetovo nur sehr selten.

Ein entscheidender Faktor können die Fans in der Bullen-Arena werden. Im Frühjahr war das bei den Spielen gegen Dortmund, Lazio und Marseille eindrucksvoll zu beobachten.

Umso kurioser, dass das Spiel noch immer nicht ausverkauft ist. 1.500 Karten sind bei ohnehin reduziertem Kontingent (26.500 Plätze) noch zu haben. Trotz Europa League-Halbfinale, Meistertitel und einem nahezu perfekten Saisonstart

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