Mo, 24. September 2018

Kaltfront angekommen

24.08.2018 20:45

Blitze und Sturm führten zu Unwetter-Einsätzen

Die Kaltfront ist in der Steiermark angekommen und hat teils zu großen Problemen geführt. In Kapfenberg-Parschlug, Fürstenfeld und St. Anna/Aigen schlugen Blitze in Gebäude ein. Starke Windböen und heftige Gewitter ließen in der Oststeiermark Bäume umstürzen. Vorübergehend waren dort 7000 Haushalte ohne Strom.

Viele befürchten, dem Sommer mit diesem ungemütlichen Kaltlufteinbruch am Freitag Lebewohl sagen zu müssen. Ganz so schlimm ist es allerdings nicht, nächste Woche klettern die Temperaturen schon noch einmal nach oben. So heiß wie zuletzt soll es allerdings nicht mehr werden. Durchhalten ist bis Montag aber angesagt.

Angekommen ist diese Kaltfront stellenweise mehr als unfreundlich: 7000 Haushalte in der Oststeiermark waren vorübergehend vom Stromnetz abgeschnitten. Starke Sturmböen und die heftigen Gewitter knickten Bäume, die auf Leitungen stürzten. Bis zu 230 Trafos standen außer Betrieb, die Energie Steiermark sammelte sofort alle verfügbaren Kräfte, um die Schäden so schnell wie möglich zu reparieren. Allerdings auch, um sich auf weitere Unwetter vorzubereiten.

Nach lautem Knall brannte Gebäude
Einen lauten Knall vernahmen die Besitzer eines Wirtschaftsgebäudes in Kapfenberg-Parschlug, in das sie kürzlich frisches Heu geladen hatten. Gleich darauf brannte es! Auslöser war vermutlich ein Blitz, der einen stundenlangen Einsatz der Feuerwehren des Abschnitts 6, Unteres Mürztal, erforderte. Eine 63-Jährige und ihr Sohn (38) trieben rechtzeitig eine Kuh und zwei Kälber ins Freie.

Auch in Fürstenfeld schlug ein Blitz in den Kamin eines Hauses ein. Verletzt wurde, genauso wie bei Blitzeinschlägen in zwei Häuser in St. Anna/Aigen, zum Glück aber niemand.

 krone.at
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