Der Gemeindebund beleuchtet in seinem Bericht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer 542 weiß-grünen Kommunen.
Zur Vergangenheit: 2008, vor Ausbruch der Krise, brachten Abgaben (plus 3,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro) und Ertragsanteile (plus 10,7 Prozent auf 5,1 Milliarden) ein Plus bei den Einnahmen. Raaba ist und bleibt dabei Nummer eins der finanzstärksten Orte.
Gegenwärtig leidet das Gemeindesäckel aber unter der Wirtschaftskrise, die Einnahmen gehen stark zurück. Gleichzeitig steigen allerdings die Ausgaben.
Infrastruktur und Pflege als Kostentreiber
Vor allem die Bereiche Straßen-, Wasserbau und Verkehr (plus 23,8 Prozent bei den Ausgaben!), Dienstleistungen (plus 10,2 Prozent) und Pflege (plus 7,9 Prozent bei der sozialen Wohlfahrt) erwiesen sich als größte Kostentreiber. Nichtsdestotrotz blieben die Kommunen Mega-Investoren, erhöhten ihre entsprechenden Volumina auf zwei Milliarden Euro.
Zum Schluss noch der Ausblick: "Die schlechtere Einnahmensituation bei gleichzeitigem Investitionsbedarf wird zum Ansteigen der Finanzschuld führen", konstatieren die Experten.
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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