VP kontert:

Nach SP-Kritik nun Streit um steigende Gaspreise

Vor einer Kostenexplosion bei Strom- und Gaspreisen hatte SP-Landesvize Franz Schnabl in der „Krone“ (online und Print) gewarnt und war damit klar auf Konfrontationskurs zur Volkspartei gegangen. Denn die kritisierte EVN gehört mehrheitlich dem Land. Klare Worte findet dazu VP-Manager Bernhard Ebner: „Unwürdig und unehrlich!“

Solange die EVN nicht der günstigste Anbieter ist, dürfen die Preise auch nicht erhöht werden, forderte Schnabl als Landesrat für Konsumentenschutz. Fakt ist aber, dass der heimische Energieversorger den Tarifanstieg gar nicht selbst zu verantworten hat, sondern die Energie Allianz Austria.

„Damit werden Strom und Gas auch im roten Wien sowie der burgenländischen Heimat Schnabls teurer“, so Ebner. Nach zehn Jahren mit sinkenden Tarifen stehe heuer die erste Anhebung an - die Preise liegen auch dann noch immer deutlich unter dem Niveau während der Wirtschaftskrise 2008.

„Das alles sollte der SP-Chef eigentlich auch selbst wissen“, ärgert sich Ebner als Landesgeschäftsführer der VP. Und legt nach: „Auch seine Genossen, der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl, werden dieses Anpatzen und Anschwärzen genauso wenig nachvollziehen können wie wir!“

Die Behauptungen von Schnabl seien seinem Amt unwürdig und darüber hinaus auch unehrlich, heißt es weiter. Es sei jedenfalls unglaublich, wie schlecht der rote Landesvize Niederösterreich kennt, so Ebner: „Insgesamt sind Strom und Gas hierzulande heute billiger als vor zehn Jahren.“

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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