18.08.2018 10:24 |

Schlecht ausgerüstet

Pensionist und Jugendliche aus Bergnot gerettet

Ein 78-jähriger Niederösterreicher hat am Freitag mit vier Jugendlichen aus Weißrußland eine Bergtour auf die Schneealpe unternommen. Die schlecht ausgerüstete Gruppe verirrte sich aber in felsiges Gelände und musste gerettet werden.

Der 78-Jährige aus dem Bezirk Tulln war mit drei weißrussischen Mädchen (13, 14 und 19 Jahre) sowie einem 19-jährigen Burschen unterweges. Die Jugendlichen machten im Rahmen eines Austauschprogramms Urlaub in Österreich, der Pensionist nahm sich ihrer an.

Die Idee, von Altenberg in Richtung Blarergraben und Schneealpe aufzusteigen, erwies sich aber als schlecht: Die Jugendlichen hatten nur Turnschuhe und keine Bergschuhe an, der Mann selbst trug keine Jacke. Nach einiger Zeit verirrte sich die Gruppe in steiles, wegloses Felsgelände - sie folgten Spuren zu einem steilen Steig und nicht der Wandermarkierung!

Alle fünf sind wohlauf
Als die Gruppe nicht mehr weiterwusste und die Jugendlichen in Panik verfielen, verständigte der 78-Jährige mit seinem Handy die Rettungskräfte. Die „Gestrandeten“ wurde durch einen Suchflug mit dem Innenministeriumshubschrauber aus Graz gefunden.

Mitglieder der Bergrettung Mürzzuschlag sowie der Alpinpolizei Hochsteiermark wurden mittels Seilflug im steilen Gelände abgesetzt und brachten alle gesichert ins Tal. Doch auch der Abstieg gestaltete sich schwierig, da die Jugendlichen körperlich überfordert waren. Es blieben letztlich aber alle unverletzt.

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