Mi, 15. August 2018

Lebensmittel-Spenden

30.07.2018 16:27

Facebook-Community half Brötchen-Firma beim Helfen

Wie viele andere auch, spendet Brötchen Rainer Ware, die nicht verkauft wird, an bedürftige Menschen. Vor Kurzem ist dem Grazer Unternehmen jedoch von einem Tag auf den anderen der Abnehmer abhanden gekommen. Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft für den Helfer gab es nun ein Happy End.

„Wir wollen nichts wegwerfen“, betont Gerald Koller, der Chef von Brötchen Rainer, „ist ja schade drum“. Was übrig bleibt, wird gespendet - und das ist gar nicht so wenig: „50 bis 80 belegte Weckerl, einmal mehr, einmal weniger, ein Riesensack Semmeln, anderes Leergebäck wie Kornspitze, Mehlspeisen - alles frisch“, zählt Koller auf.

Bisher war es so, dass all das die Caritas bekommen hat. Vor einer Woche bekam Koller aber einen Anruf von der Hilfsorganisation: So leid es ihr tue, aber sie könne die Ware nicht mehr abholen, wurde ihm überraschend mitgeteilt.

„Aufgrund eines kurzfristigen Wegfalls von Lagerflächen haben wir aktuell geringere Kapazitäten, um Lebensmittel adäquat aufzubewahren und auszugeben“, erklärt Caritas-Sprecherin Irmgard Rieger. Nachsatz: „Wir haben bereits all unsere Netzwerke aktiviert und arbeiten an einer Lösung.“

Auch Koller nutzte ein Netzwerk, ein soziales nämlich: Über Facebook startete er einen Aufruf, der binnen kürzester Zeit Hunderte Mal geteilt wurde. Daraufhin meldete sich der Verein Foodsharing bei ihm. „Im Nachhinein bin ich sogar froh, dass es so gekommen ist“, ist Koller erleichtert. Ihm gefällt, dass die Ware nun auf mehrere Stellen verteilt wird - „denn so haben noch mehr Menschen etwas davon“.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter

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