200 Ärzte, 600 Pflegekräfte, 550 Betten, 29.000 Patienten jährlich: Wie mehrfach berichtet, wurde die räumliche Situation am LKH Leoben in den vergangenen Jahren immer beengter. Das belegte auch eine interne Umfrage unter den Spitalsmitarbeitern.
"Erster Meilenstein"
Angesichts der prekären Situation war das Aufatmen am Mittwoch, als mit der Modernisierung der Intensivstation eine neue Ära für das Spital eingeleitet wurde, groß – auch bei den Verantwortungsträgern (im Bild von l. nach r. Werner Leodolter (KAGes), Bettina Vollath, Joachim Borkenstein (Leiter der Inneren Medizin) und Ernst Fartek (KAGes)). Spitalslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ): "Damit werden die Rahmenbedingungen für die Erfüllung des Versorgungsauftrages sichergestellt." Auch KAGes-Vorstand Werner Leodolter freute sich über "den ersten Meilenstein in der Umsetzung des Projekts 2020".
Der nun in Angriff genommene Umbau der Intensivstation ist allerdings erst das "Vorspiel". Der große Brocken wird die Errichtung des neuen Funktionstrakts mit den Operationssälen um 60 Millionen Euro sein. Vollath kündigte den Baubeginn für Sommer 2010 an.
Daten und Fakten
von Heinz Weeber, "Steirerkrone"
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