Do, 19. Juli 2018

Hallein:

21.06.2018 06:39

Wurzeln liegen in der Individualität

Dreikant und Weiss eröffnen im Colloredo-Sudhaus neuen Showroom:

Maßanfertigung: Seinen Anfang nahm alles mit einem Couchtisch für die Mama. Mittlerweile richten Matthias Lienbacher, Mario Siller und Stefan Rehrl von Privathäusern bis zu großen Unternehmen mit ihren Unikaten aus Holz und Metall ein.

Die Tennengauer Jungs, die seit der Hauptschulzeit eine enge Freundschaft verbindet, gründeten 2016 die „Dreikant OG“ und widmen sich seither der Herstellung von einzigartigen Ess-, Couch- oder Besprechungstischen, Bad- und Küchenmöbeln sowie Ladenbau-Systemen aus regionalen Rohstoffen von Laub- über Obst bis hin zu Trompetenbäumen. Dass ihr schlichtes aber dennoch innovatives Design mittlerweile Räumlichkeiten in Österreich und Deutschland schmückt, liegt aber nicht nur an der qualitativ hochwertigen und individuellen Umsetzung, sondern auch an der „Mundpropaganda“, die die drei findigen Unternehmer geschickt über sämtliche Social Media-Kanäle forcieren.

Ihr Netzwerk hat mittlerweile schon soviel Anhänger, dass die Werkstatt in Golling aus allen Nähten platzt und so nun die Unikate in einem Showroom im ehemaligen Colloredo-Sudhaus in Hallein, dass 1797 von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo erbaut wurde und heute auch der Creativ Werkstatt Platz bietet, bestücken.

„Wir hatten hier bereits einen kleinen Bereich gemietet. Jetzt haben wir den Schritt gewagt, uns gemeinsam mit der Weiss GmbH auf 300 m² zu erweitern. Das Flachauer Unternehmen ist ebenfalls auf die Verarbeitung von heimischen Hölzern spezialisiert, und bietet mit ihren individuell gefertigten Böden, Dielen und Fassaden den perfekten Rahmen für unsere Möbel!“

Individualität und Extravaganz steht auch im Schauraum am Programm. Eine nahezu 10 Meter hohe Stahltür aus dem ehemaligen Bernhofer Zementwerk, wo das Trio nach wie vor seine Werkstatt hat, bildet die Pforte ins Dreikant/Weiss-Reich. Dort richtet sich der Blick sogleich auf ein 8,5 Meter langes Stück von einem Mammutbaum. Jetzt werden sich viele zurecht fragen - von wegen regionale Rohstoffe?

„Der Sequoia ist ursprünglich eine amerikanische Holzart, dieser schlug allerdings in Italien seine Wurzeln. Für so ein Prachtstück scheuen wir natürlich nicht den Blick über die Landesgrenzen“, so Lienbacher. Ansonsten wird ein Möbel aber zu 99% entweder aus einer oder mehreren heimischen Sorten gefertigt. Welche sich für einem persönlich eignet, diese Entscheidung wird im Showroom leicht gemacht. Denn die Rohplatten sowie diverse Oberflächenfinish-Varianten werden übersichtlich präsentiert. „Wir wollen den Kunden von Grund auf die Möglichkeit geben seine individuellen Wünsche einzubringen und mit zu designen - so ist die Einzigartigkeit jedes Stück garantiert.“

Diese wird auch beim 1965 gegründeten Flachauer Betrieb großgeschrieben. „Wir ergänzen uns mit Dreikant perfekt, weil die Wertigkeit, aber auch der nachhaltige Umgang mit dem Rohstoffen stimmt“, betonen die Juniorchefs Silvia und Christian Weiss sowie Showroomleiter Markus Völkl.

Auf Dreikant sind sie im Übrigen auf der „Bauen & Wohnen“ gestoßen, wo sie ihnen mit ihren Böden einen perfekten Messeauftritt verschafften.

Tina Laske
Tina Laske

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