Mo, 24. September 2018

Was wusste sie?

12.06.2018 23:35

Mordfall Krenn: Anna M. kaufte für „Todesmenü“ ein

Neue Entwicklungen zum Mordfall Krenn: Erst vor wenigen Tagen hatte eine junge Brasilianerin die Schwester des Ermordeten belastet. Nun kam heraus, dass Anna M., die ebenso wie Robert Sch. und Roland H. wegen Mordverdachts in U-Haft sitzt, die Zutaten für das letzte Menü, das Roland Krenn aß, gekauft hat.

Der Prozess rund um den Mord am vermögenden Salzburger Akademiker wird kommende Woche fortgesetzt. Unterdessen wurde jetzt bekannt, dass Anna M., die ihre Unschuld beteuert, offenbar die Zutaten für jenes Menü gekauft hat, mit dem ihr damaliger Freund Richard H. das Opfer Roland Krenn vergiften wollte. Konkret ging es um die Nachspeise, Pralinen mit weißer Schokolade, in die das Schlafmittel Noctamid injiziert wurde.

Wie eine Nachforschung ergab, wurden am Nachmittag des 19. Juli 2017 bei einem Supermarkt in Obertrum Garnelen, eine süße Chilisauce, Karotten, Haselnusskrokant, weiße Schokoladen-Kuvertüre sowie Salat eingekauft. Bezahlt wurde mit Bankomatkarte - jener von Anna M.

Sie hat gemeinsam mit ihrem Ex-Freund das Dinner für Krenn  gekocht.  Über die Schuld bzw. Unschuld der Frau wird das Gericht entscheiden. Ganz so unwissend dürfte sie aber angesichts der neuen Fakten nicht gewesen sein.

Erst vergangene Woche hatte eine junge Brasilianerin die Schwester von Roland Krenn belastet. Allerdings gibt es noch keine Beweise für ihre Aussagen. Ein Experte hat das Testament zugunsten der Schwester als „echt“ identifiziert. Ein anderer Fachmann geht aber von gefälschten Zeugenunterschriften aus.

Manuela Kappes
Manuela Kappes

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