In der Nacht zum 1. Mai waren im oststeirischen Neudau zwei Autos in Flammen aufgegangen - und es war Brandstiftung gewesen! Nun ist der Fall geklärt. Ein 30-jähriger Burgenländer gab zu, aus Wut auf seine Ex-Freundin ihren Wagen in Brand gesteckt zu haben. Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt.
Als die Freiwillige Feuerwehr an jenem Dienstag gegen zwei Uhr am Brandort eintraf, erwarteten sie bereits meterhohe Flammen. Mit Hilfe von Löschschaum gelang es den Einsatzkräften rasch, den Brand zu löschen. Die Ursache war anfangs unklar, doch dann konnte ein Experte einen technischen Defekt ausschließen. Somit bestand der Verdacht auf eine Brandstiftung, und das Landeskriminalamt übernahm den Fall.
Beziehungs-Aus nicht verkraftet
Wie die Beamten herausfanden, gehörte ein Auto einer Oststeirerin, die sich einige Wochen zuvor und anfangs in gutem Einvernehmen von ihrem Freund, einem 30-jährigen, aus dem Raum Oberwart stammenden Burgenländer, getrennt hatte. Doch danach gab es - ihrer Aussage zufolge - immer wieder Streit, weil der „Ex“ das Beziehungs-Aus offenbar doch nicht verkraften konnte. Somit wurde der Burgenländer in Verbindung mit dem Brandanschlag gebracht. „Bei der Einvernahme verwickelte er sich in Widersprüche“, berichtet ein erhebender Beamter, „dann gab’s ein Geständnis, was in jener Nacht passiert war“.
„Schon bei der Heimfahrt hat es mir leid getan“
Laut Aussage des Angestellten telefonierte er mit seiner „Ex“. Es kam zum Streit, sie beendete das Gespräch. Daraufhin fuhr er zum Mehrparteienhaus, in dem sie wohnt, übergoss ihren Wagen mit Benzin und legte Feuer. Dabei griffen die Flammen auch auf den daneben geparkten Pkw über. „Schon bei der Heimfahrt hat mir alles leid getan“, sagt der Verdächtige.
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