Di, 17. Juli 2018

Fehlersuche:

17.05.2018 09:00

Der große Fahrrad-Check: Werkstätten im AK-Test

Gut 325.000 Oberösterreicher treten oft in die Pedale, 475.000 zumindest gelegentlich. Für diese Freizeit-Radfahrer beginnt mit dem Schönwetter die Saison, höchste Zeit, das Fahrrad nach der Winterpause einem Sicherheitscheck zu unterziehen. Dazu testete die AK OÖ verschiedene Servicestellen, fand auch „schwarze Schafe“.

Um sicher in die Rad-Saison starten zu können, müssen beim Check vorhandene Fehler entdeckt werden. Deshalb baute die AK in ihre Testräder vier typische Mängel ein: verstellte Schaltung, zu niedriger Luftdruck in den Reifen, lockerer Sattel und lockeres Vorderrad galt es von 16 verschiedenen Servicestellen zu bemerken und zu beheben.

Die meisten Rad-Werkstätten wurden mit „sehr gut“ bewertet
Gleich vorweg: 13 der getesteten Werkstätten behoben alle vier Mängel und wurden mit „sehr gut“ bewertet. Darunter auch ein Zweiradhändler, der zwar den gelockerten Sattel nicht reparierte und eine Servicestelle, die bei der Schaltung schlampte, aber die Kundenfreundlichkeit in diesen beiden Betrieben hob das Manko auf, so dass auch diese Händler mit „sehr gut“ bewertet wurden.

Vorsicht vor den „schwarzen Schafen“!
„Ungenügend“ gab es hingegen für einen Radhändler in Leonding, wo der Kunde schon bei Auftragserteilung auf einen Mangel hinwies - die bemängelte Schaltung funktionierte auch nach dem Service nicht, wurde auch nach Beanstandung nicht repariert. Zudem war der Reifendruck in den neu montierten Pneus zu niedrig!

Die AK OÖ empfiehlt beim Radl-Check:
> Klären, was das Service-Paket beinhaltet und kostet
> Bei Übergabe auf eine Vorinspektion bestehen
> Beim Abholen das Fahrrad kontrollieren und eine Probefahrt machen.

Alle Test-Ergebnisse und Check-Tipps auf ooe.konsumentenschutz.at.

Johann Haginger/Kronen Zeitung

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