So, 19. August 2018

Strafen drohen

18.04.2018 10:47

Achtung Katzenhalter - Todesfalle gekippte Fenster

Auch die größten Balance-Profis unter den Samtpfoten können den Halt verlieren oder die Situation falsch einschätzen. Bleiben sie beim „Fluchtversuch“ im gekippten Fenster hängen, droht ein qualvoller Tod. Und: Wer Fenster nicht sichert, riskiert Strafen bis zu 15.000 Euro!

Immer wieder bleiben Stubentiger beim Versuch, durch ein gekipptes Fenster zu gelangen im Spalt hängen. "Je länger die Katze eingeklemmt ist, desto schwerer die Verletzungen - das Tier rutscht immer tiefer nach unten, der Körper wird zwischen Rippenbogen und Becken zusammengedrückt und die Blutversorgung zu Gefäßen unterbrochen", so die Wiener Tierschutzombudsfrau Evy Persy. Die Folgen: Innere Organe, Rückenmark etc. sterben ab. Viele Katzen ereilte so schon ein qualvoller Tod.

Gesetzliche Pflicht zur Sicherung
In höheren Stockwerken wiederum kommt es vermehrt zu Stürzen, weil Fenster und Balkone nicht gesichert sind. Die gesetzliche Situation ist eindeutig: Katzenhalter sind verpflichtet, Fenster und Balkone mit Schutzvorrichtungen (Gitter oder Netz aus dem Fachhandel) zu sichern - auch gekippte Fenster! Sonst ist mit Strafen bis zu 7500 Euro zu rechnen. Kommen Tiere durch fehlende Sicherungen zu Schaden, können sogar Strafen bis zu 15.000 Euro verhängt werden! Infos unter der Telefonnummer 02742/9005 -15237.

Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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